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Martin Füllenbach, CEO von Semperit

Semperit erzielt 2021 bestes Halbjahresergebnis seit der Jahrtausendwende

19. August 2021 | 08:43 Autor: Presseportal Startseite, Wien

Wien (A) Die börsennotierte Semperit-Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2021 in einem durchaus fordernden Umfeld ein Rekordergebnis erzielen: "Trotz der zunehmend inflationären Rohstoffpreisentwicklung und Engpässen in den globalen Lieferketten haben wir das beste Halbjahresergebnis seit dem Jahrtausendwechsel erwirtschaftet. Besonders freut mich, dass dies nicht nur auf den pandemiebedingt weiter boomenden Sektor Medizin, sondern auch auf die gute Performance in unserem Fokus-Sektor Industrie zurückzuführen ist", sagt Dr. Martin Füllenbach, CEO der Semperit AG Holding: "Semperit verfügt über eine hohe Finanzkraft und ist somit in einer guten Position für Wachstumsschritte im Zuge unserer M&A-Strategie. Der Analyseprozess ist in vollem Gange; erste strategische Akquisitionsmöglichkeiten haben wir bereits einer intensiven Betrachtung unterzogen."

Historischer Rekordumsatz dank des Wachstums beider Sektoren
Mit einem Anstieg von 57,7% auf 660,8 Mio. EUR konnte beim gruppenweiten Umsatz ein Rekord-wert für das erste Halbjahr erzielt werden. Im Sektor Medizin fiel der Umsatzzuwachs mit 131,4% angesichts signifikant höherer Verkaufspreise im Zuge der pandemiebedingten Sonderkonjunktur erneut außerordentlich hoch aus, obwohl die Absatzmengen im Gefolge der limitierten Verfügbarkeit von Containern zurückgingen.

Das Umsatzplus von 7,6% im Sektor Industrie ist hingegen vor allem auf den Anstieg der Absatzmengen in den Segmenten Semperflex und Semperseal zurückzuführen. Nach der Anfang 2018 eingeleiteten Restrukturierung der Semperit-Gruppe konnte der Sektor Industrie insbesondere seit Beginn der Corona-Krise nicht nur wirtschaftliche Resilienz zeigen, sondern sich auch bereits wieder erholen, wie durch verbesserte Auftragsbücher belegt wird.

Ausblick und strategischer Fokus für 2021
Auf Basis aktueller Zahlen geht der Vorstand der Semperit AG Holding weiter davon aus, dass das EBITDA der Gruppe für das Gesamtjahr 2021 bei rund 395 Mio. EUR und damit signifikant über dem EBITDA des Geschäftsjahrs 2020 liegen wird. Diese Ergebnisprognose ist insbesondere von der Verfügbarkeit erforderlicher Rohstoffe, den Verkaufspreisen für medizinische Schutzhandschuhe im Jahresverlauf sowie einer hinreichenden Containerverfügbarkeit zur Auslieferung der Erzeugnisse der Semperit-Gruppe abhängig.

Darüber hinaus sind die Rohstoff- und Containerpreisentwicklung wesent-liche Einflussfaktoren auf das Ergebnis des Unternehmens. Hinzu kommt die schwierige Kalkulier-barkeit der Effekte im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie bzw. der Durchimpfungsrate – insbesondere aufgrund der regional stark abweichenden Tendenzen und deren Einfluss auf die internationalen Produktionsstandorte.

Für das Gesamtjahr 2021 wird mit einer erkennbaren Erholung der Märkte des Sektors Industrie gerechnet, wobei sich die Märkte nach ihrer Zyklizität unterschiedlich entwickeln und diese widerspiegeln werden.

Die anhaltenden Effekte der Corona-Pandemie schlagen sich beim Preis von Medizinprodukten nach wie vor positiv nieder. Der Vorstand der Semperit AG Holding geht allerdings davon aus, dass das Preisniveau im Verlauf der zweiten Jahreshälfte abnehmen wird. Diese Entwicklung wurde auch bei der Berechnung des erwarteten EBITDA bereits mitberücksichtigt.

Die strategische Neuorientierung der Semperit-Gruppe mit Fokus auf den Sektor Industrie wird weiter vorangetrieben. Die starke Liquiditätssituation sorgt dafür, dass das Unternehmen auch für mögliche M&A-Transaktionen gut aufgestellt ist. Auch an einer nachhaltigeren Ausrichtung des Konzerns anhand der ESG-Kriterien wird derzeit gearbeitet.

    Semperit AG Holding

    Modecenterstraße 22, 1031 Wien
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