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Thomas Zechner, Geschäftsführer Markant Österreich

Markant Österreich mit 6,8 Prozent Umsatzsteigerung weiterhin auf stabilem Kurs

01. Oktober 2020 | 11:03 Autor: Markant Startseite, Wien

Wien (A) Erfolgreiches Jahr 2019 – Markant Österreich hat den Verrechnungsumsatz auf 2,35 Mrd. Euro (+ 6,8%) steigern können. Insgesamt gibt das vergangene Jahrzehnt Anlass zur Freude, die österreichische Tochter der Markant AG konnte seit 2010 den Verrechnungsumsatz um ca. 80% steigern.

Allerdings konnte der sehr erfreuliche Trend der letzten Jahre in den ersten drei Quartalen 2020 aufgrund der Corona-Pandemie nicht gehalten werden. Vor allem die gravierenden Auswirkungen auf den Tourismus und die Gastronomie trafen alle Food-service-Händler stark. Hingegen haben sich Einzelhändler in der Markant Österreich sehr positiv im Vergleich zum Vorjahr entwickelt. Daraus ergibt sich aktuell ein leichtes Minus zum Vorjahr. „Abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Wintersaison, im Zusammenhang mit der Corona-Krise, erwarten wir jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis zu 2019", zeigt sich Thomas Zechner, Geschäftsführer Markant Österreich optimistisch.

Auch während des Corona-Lockdowns konnten alle Anforderungen der Partner in Österreich an die Dienstleistungen in den Bereichen Zahlungsabwicklung und Datentransfer im vollen Umfang erfüllt werden. In Spitzenzeiten arbeiteten 75 Prozent der Belegschaft an allen internationalen Standorten im Homeoffice. Alle Mitarbeiter wurden mit der notwendigen Technik ausgerüstet, sofern diese nicht schon vorhanden war. Die Umstellung verlief reibungslos. Auch Video-Meetings, über mehrere Länder und mit einer Vielzahl von Teilnehmern, gehören inzwischen zum Alltag. Die Markant Gruppe sieht sich damit gut für die kommenden Monate gerüstet. „Die digitalen Plattformen der Markant mit über 39.000 in Europa registrierten Usern sorgen auch in der Corona-Zeit dafür, dass der Warenfluss in die Geschäfte weiter zuverlässig funktioniert, egal ob es sich dabei um frisches Obst und Gemüse, Tiefkühlkost, Kosmetik oder Baumarktartikel handelt. Unser breit angelegtes und permanent den Anforderungen angepasstes Datenmanagement-System unterstützt die Handelspartner zuverlässig mit allen relevanten Informationen bei der Steuerung der Warenwirtschaft, wie auch bei der Sortimentsplanung", gibt Alois Kruth, Geschäftsführer der Markant AG die Marschrichtung für die Markant Gruppe vor.

Zusätzlich konnten in Österreich mit großen Handels- und Industriepartnern laufend neue Projekte in den Bereichen Online und logistische Stammdaten erfolgreich umgesetzt werden. Zur Unterstützung unserer Partner hat man des Weiteren eine Informations- und Beratungsplattform rund um das Thema Corona-Maßnahmen der Regierung innerhalb kürzester Zeit eingerichtet.

„Durch die Ausweitung auf neue Sortimentsbereiche in der Zusammenarbeit zwischen Markant und seinen bestehenden Händlern, ist mit einer Rückkehr auf einen soliden Wachstumspfad 2021 zu rechnen", erläutert Thomas Zechner.

Erfolgsfaktor Service-Qualität
„Die zentrale Aufgabe der Markant Gruppe liegt im Erkennen und im Ausschöpfen von Potenzialen für reibungslose Geschäfte zwischen Händler und Lieferanten – ohne Grenzen und Hindernisse", führt Thomas Zechner aus und unterstreicht diese Aussage mit aktuellen Beispielen:

  • Im Bereich der Zentralregulierung hat Markant aktuell ca. 2.200 Industriepartner, dies bedeutet eine Steigerung von ca. 400 neuen Lieferantenabkommen in den Jahren 2019 und 2020 (im laufenden Jahr ca. 100).
  • 40 Handelspartner mit ca. 4.500 Lieferstellen werden von der Markant Österreich serviciert.
  • Die EDI-Quote von rund 97% im Bereich der Rechnungsübermittlung trägt deutlich zu einer Effizienzsteigerung in den Finanzabteilungen der Partnerunternehmen bei. Für österreichische Unternehmen wickelt Markant im Jahr ca. 1,35 Mio. Belege ab.
  • Im Zentralen Artikelstamm für Österreich werden von ca. 2.300 Industriepartner aktuelle Datensätze an Handelspartner ausgeliefert. Weiters wird der Bereich der logistischen Stammdaten permanent ausgebaut.
  • Im Bereich der Mediendaten werden ca. 92.000 Bilder von ca. 800 Lieferanten auf Aktualität und Qualität überprüft und für die Partner zur Verfügung gestellt.
  • Das Marken-Aktionspreis-Informations-System hat innerhalb von 12 Monaten ca. 1 Mio. Aktionen im Food-/Nearfood- und Nonfood-Bereich bei 49 Händlern erfasst.
  • Im Rahmen der Informationsplattform „Compliance im Handel" hat Markant im Frühjahr 2020 einen Fachkreis zum Thema Circular Economy mit Schwerpunkt Plastikverpackungen veranstaltet. In Zusammenarbeit mit der ECR Austria unterstützt Markant seine Partner beim verbesserten Umgang bzw. der Reduktion von Verpackungsmaterialen. Auf dem Transparenz-Portal ONE GLOBE stellt das Unternehmen laufend internationale Entwicklungen zu diesem Thema dar.


Schwerpunkte 2021 in Österreich
Betriebsinterne Prozesse und Abläufe effizienter und schlanker und damit ressourcenschonender zu machen, ist für alle Händler und Lieferanten von zentraler Bedeutung. Personalressourcen in jene Unternehmensbereiche zu verschieben, in denen mehr Umsatz, ein höhe-rer Marktanteil oder eine bessere Kundenbindung erzielt werden kann, ist die klare Empfehlung der Markant an alle Partner.

Damit dies gelingt, das Unternehmen laufend Digitalisierungsprojekte mit seinen Partnern um. Die Schwerpunkte liegen in der laufenden Implementierung von neuen Schnittstellen im Bereich Stamm-, Bild- und Produktdokumenten-Daten für eine effiziente und sichere Datenübermittlung. Zum Beispiel werden tagaktuelle Stamm- und Bilddaten, ohne manuellen Eingriff für den Online-Shop, in Zukunft von Handelspartnern erwartet.

Ein weiterer zentraler Schwerpunkt 2021 wird die Vervollständigung der Bilddaten sein. Ziel ist es, zu jedem Verkaufsartikel ein aktuelles und qualitativ hochwertiges Bild anbieten zu können.

Laufende Optimierungen und Erweiterungen im Bereich Zentralregulierung bleiben für Markant als Kerndienstleistung weiterhin im Fokus. Den Bedarf von umfassenden und zeitnahen logistischen Informationen, wie elektronischen Bestellungen, elektronischen Lieferscheinen und Lieferscheinbestätigungen können mit der umfassenden EDI-Plattform bereits heute gedeckt werden. Betont sei, dass auch Klein- und Kleinstlieferanten von Markant in der Digitalisierung ihrer Abläufe mit den Händlern laufend unterstützt werden. „Wir haben in den letzten zwölf Monaten rund 60 Klein- und Kleinstlieferanten durch die intensive Unterstützung unse-rer EZR-Abteilung aufgeschaltet", zeigt sich Thomas Zechner stolz.

Die Landesgesellschaft der Markant Österreich betreut von Wien aus die Länder Ungarn, Kroatien und Slowenien mit allen Kerndienstleistungen. 2019 konnten in Kroatien und Slowenien im operativen Geschäft die ersten Verrechnungsumsätze realisiert werden, seitdem ist eine sehr gute Entwicklung zu verzeichnen.

Zusätzlich wird das Markant Handelsforum in Karlsruhe – eine langjährige erfolgreiche Messe und Kommunikationsplattform für Handel und Industrie in Deutschland – ab 2021 für Händler und Lieferanten aus Österreich und der Schweiz geöffnet. Neben einem großen Angebot aus den Bereichen Food und Nonfood präsentieren sich auch ca. 40 – 50 neue Startup-Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Markant international setzt auf enge Kooperation
Die Corona-Krise hat deutlich gezeigt, dass automatisierte und schlanke Prozesse nicht nur effizient, sondern auch ein Garant für die Betriebsfähigkeit der laufenden Prozesse im Han-del sind. Die Markant wird deshalb ihren eingeschlagenen Weg im digitalen Transformati-onsprozess weiter intensiv verfolgen.

„In Zukunft werden alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen und Personen noch enger zusammenarbeiten müssen, um die jeweils individuellen Ziele durch gemeinsam abgestimmte Prozesse noch effizienter gestalten zu können. Die Digitalisierung ist aber nicht das Ende der persönlichen Kommunikation- im Gegenteil, sie stellt eine besondere Herausforderung an unsere Dialog- und Kooperationsfähigkeit sowie an unseren Veränderungswillen dar", so Alois Kruth, Geschäftsführer der Markant AG.

Der 9. Informationstag der Markant Österreich wird um ein Jahr auf den 21. Oktober 2021 verschoben.

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