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Heinzel Group mit 3% Umsatzwachstum

12. April 2018 | 09:38 Autor: be.public Startseite, Wien

Wien (A) Die Heinzel Group konnte ihren Umsatz 2017 gegenüber dem Vorjahr um rund 3% auf EUR 1.816,5 Mio. steigern. Alle Gesellschaften der beiden Geschäftsbereiche Handel und Industrie legten sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis teilweise erheblich zu – mit Ausnahme von Laakirchen Papier. Grund dafür ist der dreimonatige Stillstand der PM10 im Zuge ihres rund EUR 110 Mio. teuren Umbaus zu einer der europaweit modernsten Produktionsanlagen für Wellpappenrohpapier. Seit der Inbetriebnahme Ende Oktober produziert sie täglich mehr als 1.000 Tonnen umweltfreundliches Verpackungspapier aus Altpapier.

Aufgrund des negativen Ergebnisses von Laakirchen Papier (EUR –8,0 Mio.) blieb das operative Ergebnis (EBIT) der Heinzel Group mit EUR 73,6 Mio. unter dem Vorjahreswert (EUR 78,6 Mio.), der allerdings nicht-operative Einmaleffekte von EUR 4,3 Mio. enthalten hatte. Der Jahresüberschuss lag mit EUR 55,0 Mio. ebenfalls leicht unter dem guten Vorjahresniveau (EUR 57,6 Mio.).

„Wir sind mit dem Ergebnis des Jahres 2017 vollauf zufrieden. Unsere größte Investitionsentscheidung der letzten Jahre, der Einstieg in die Produktion von Wellpappenrohpapier, hat sich auch vom Timing her als absolut richtig bestätigt. Gemeinsam mit unseren anderen Investitionen haben wir damit einen wesentlichen Grundpfeiler für unseren klaren Wachstumskurs geschaffen“, so Kurt Maier, CEO der Heinzel Group.

Handelsbereich legt im Umsatz weiter zu
Der Umsatz des Handelsbereichs legte 2017 um rund 4% auf EUR 1.333,6 Mio. zu. heinzelsales konnte vor allem aufgrund der guten Marktpreissituation mit ihrem internationalen Netzwerk einen Rekordgewinn erwirtschaften. Die konsequente Umsetzung der Diversifikationsstrategie von Europapier sowie eine Steigerung des Altpapiervolumens bei Bunzl & Biach um 44.000 Tonnen ließen das Ergebnis des gesamten Handelssegments weiter ansteigen.

Weitere Weichenstellungen im Bereich Industrie
Die gute Marktpreissituation bei Zellstoff und Verpackungspapieren führte 2017 auch im Geschäftsbereich Industrie zu einem leichten Umsatzanstieg auf EUR 634,7 Mio., obwohl stillstands- und umbaubedingt rund 57.000 Tonnen weniger produziert wurden. Neben den Umbaumaßnahmen in Laakirchen wurde auch in der Zellstofffabrik in Pöls eine Kapazitätserweiterung umgesetzt. Estonian Cell und Raubling Papier produzierten im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Rekordniveau.

Positiver Ausblick
Die Heinzel Group rechnet für das laufende Geschäftsjahr sowohl im Zellstoff- als auch im Papiermarkt mit anhaltend guter Nachfrage. Dabei sollten Verpackungspapiere weiterhin stark und graphische Papiere aufgrund der Stilllegung von Kapazitäten gut nachgefragt werden. Vor diesem Hintergrund wird die Gruppe ihren klaren Wachstumskurs auch 2018 weiter fortsetzen. Neben dem weiteren Ausbau der Handelsaktivitäten in Richtung neuer Märkte und Produktsegmente steht dabei mit dem Bau der PM3 in Pöls ein weiteres Großprojekt auf der Agenda.

    Heinzel Holding GmbH

    Wagramer Strasse 28-30, 1223 Wien
    Österreich
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