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Carlos Tavares, Chairman des Managing Board der Groupe PSA. (Foto: PSA)

Groupe PSA erzielt für 2019 Rekord-Profitabilität bei 74,7 Milliarden Euro Umsatz

26. Februar 2020 | 09:49 Autor: Groupe PSA Startseite, Wien

Wien (A) „Unsere kompetenten und engagierten Teams haben erneut den Unterschied gemacht. Angetrieben von unserem agilen, kundenorientierten und sozialverantwortlichen Ansatz, haben wir im Jahr 2019 Rekord-Ergebnisse erreicht. Wir sind bereit für die Energiewende und alle Teams sind darauf fokussiert, unseren Kunden saubere, sichere und bezahlbare Mobilität anzubieten. Basierend auf unserem Geschäftsmodell und unserem Kampfgeist, der sich als effizient erwiesen hat, freuen wir uns darauf, mit der geplanten Fusion mit FCA eine neue Ära einzuleiten", sagte Carlos Tavares, Chairman des Managing Board der Groupe PSA.

Eine Dividende von 1,23 Euro je Aktie3 wird zur Abstimmung auf der kommenden Hauptversammlung vorgeschlagen.

Der Konzern-Umsatz belief sich 2019 auf 74,731 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 1,0% im Vergleich zu 2018. Der Umsatz im Automobilgeschäft erreichte 58,943 Milliarden Euro – ein Plus von 0,7% gegenüber 2018. Getrieben wurde der Zuwachs vornehmlich durch Verbesserungen im Produktmix (+4,3%) und bei den Preisen (+1,2%). Dadurch konnten die negativen Auswirkungen der rückläufigen Verkäufe an Partner (-1,7%), der Wechselkursveränderungen (-0,5%) und im Volumen- und Ländermix (-2,4%) sowie im Bereich Sonstiges (-0,2%) kompensiert werden.

Das bereinigte operative Konzern-Ergebnis4 belief sich auf 6,324 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 11,2%. Dabei stieg der bereinigte operative Gewinn im Automobilgeschäft um 12,8% auf 5,037 Milliarden Euro. Diese starke Profitabilität von 8,5% vom Umsatz wurde dank eines verbesserten Produktmix und weiterer Kostenreduzierungen erreicht – Gegenwind bei den Wechselkursen und höheren Rohmaterialpreisen zum Trotz.

Die bereinigte operative Konzern-Marge erreichte 8,5% – ein Plus von 0.8 Prozentpunkten gegenüber 2018.

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen beliefen sich auf -1,656 Milliarden Euro gegenüber -1,289 Milliarden Euro im Jahr 2018.

Die Nettofinanzausgaben des Konzerns fielen auf -344 Millionen Euro im Vergleich zu -446 Millionen Euro im Jahr 2018.

Das konsolidierte Nettoergebnis erreichte 3,584 Milliarden Euro, ein Anstieg von 289 Millionen Euro im Vergleich zu 2018. Der Nettogewinn (Konzernanteil) erreichte 3,201 Milliarden Euro, ein Plus von 374 Millionen Euro gegenüber 2018.

Banque PSA Finance erzielte ein bereinigtes operatives Ergebnis von 1,012 Milliarden Euro5, ein Plus von 7,8%.

Das bereinigte operative Ergebnis von Faurecia lag bei 1,227 Milliarden Euro, ein Minus von 2,9%.

Der Free Cashflow der Produktions- und Vertriebsgesellschaften lag bei 2,745 Milliarden Euro, davon entfielen 3,265 Milliarden Euro auf das Automobilgeschäft.

Die Gesamtbestände, inklusive denen von unabhängigen Händlern und Importeuren6, lagen am 31. Dezember 2019 insgesamt bei 606.000 Fahrzeugen. Das entspricht einem Rückgang von 74.000 Einheiten im Vergleich zum Jahresende 2018.

Die Nettofinanzposition der Produktions- und Vertriebsgesellschaften erreichte zum 31. Dezember 2019 7,914 Milliarden Euro – unter Berücksichtigung des IFRS-16-Effekts und der Clarion-Übernahme durch Faurecia sowie inklusive der Schulden aus dem Anteilsrückkauf vom chinesischen Partner Dongfeng Motors (DFG).

Eine Dividende von 1,23 Euro je Aktie7 wird der nächsten Hauptversammlung vorgeschlagen. Als Ex-Dividenden-Tag ist der 21. Mai 2020 vorgesehen und als Auszahlungsdatum der 25. Mai 2020.

Markt-Ausblick: Für das Jahr 2020 erwartet die Gruppe einen Rückgang des europäischen Automobilmarkts um 3%, einen Rückgang des russischen Markts um 2% sowie einen stabilen Automobilmarkt in Lateinamerika.

Operativer Ausblick
Die Groupe PSA hat sich für den Zeitraum 2019 bis 2021 das Ziel einer bereinigten operativen Marge im Automobilgeschäft8 von durchschnittlich mehr als 4,5% gesetzt.

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