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Mit dem SDG-Award werden Unternehmen, Gemeinden, JournalistInnen und junge Menschen ausgezeichnet, die sich um die UN-Nachhaltigkeitsziele besonders bemühen.

Die SDGs werden jetzt zum entscheidenden Thema - jetzt einreichen!

11. Juni 2019 | 15:01 Autor: Senat der Wirtschaft Startseite, Wien

Wien (A) Die UN-Nachhaltigkeitsziele wurden von der Weltgemeinschaft 2015 verabschiedet und haben die bis dahin aktuellen „Millenium Development Goals“ ersetzt. Im Zuge dessen wurde eine weltweit kommunizierte „Marke“, die SDGs, entwickelt, die mit einem starken Wiedererkennungswert und einer klaren, verständlichen Struktur als ethische Leitlinie für das eigene Handeln fungieren – unabhängig von anderen Faktoren, die den singulären Ethik-Begriff prägen.

Während unsere ethischen Vorstellungen stark von religiösen Vorstellungen, sozialen Prägungen,
Kulturkreisen und Ethnien beeinflusst sind, hat es die UNO mit den SDGs geschafft, 17 Ziele plakativ in die Auslage der Weltgemeinschaft zu stellen, die für alle – unabhängig der vorgenannten Aspekte – Gültigkeit haben. Alle Staaten haben dazu einhellig „Ja“ gesagt. Das ist eine große Chance für eine weltweite Transformation von Prozessen, die nun mit einem neuen Bewusstsein untermauert werden. Unternehmen haben dabei als gestalterische Kraft für Wirtschaft und Gesellschaft eine besondere Verantwortung!

Opportunitätskosten vermeiden
Die SDG-Thematik ist für Unternehmen jedoch nicht nur auf einer ideellen Ebene relevant. Sie betrifft auch die Absicherung des eigenen Geschäftsmodells. Dazu ein vergleichbares Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit: Wer vor fünf Jahren – wie der SENAT DER WIRTSCHAFT – vehement darauf hingewiesen hat, dass Klimaneutralität und Energieeffizienz wesentliche Entscheidungskriterien für KonsumentInnen und AuftraggeberInnen sein werden, wurde vielfach nicht sehr ernst genommen. Mittlerweile ist allerdings allen klar geworden: Ein Tischlereibetrieb kann den Turnsaal der Volksschule nicht mehr renovieren, wenn er seine Klimaneutralität nicht nachweisen kann. Das wird in den Ausschreibungsunterlagen schlichtweg gefordert. Kann er das nicht, kostet das dem Betrieb Aufträge. Man spricht dabei von „Opportunitätskosten“.

Bei den SDGs ist der gleiche Weg vorgezeichnet. Firmen, die diese 17 Ziele ignorieren, sie nicht in ihre unternehmerischen Entscheidungen und Produktentwicklungen inkludieren und ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, werden sehr schnell als LieferantInnen nicht mehr in Frage kommen. Es wird unmoralisch sein so zu agieren, als gäbe es die SDGs nicht. Daher ergeht an die Unternehmen ein ganz klarer Appell: JETZT ist es das Gebot der Stunde, sich mit den SDGs intensiv zu beschäftigen!

Vorbilder auf die Bühne

Zur Orientierung, was das konkret bedeuten kann, helfen Best-Practice-Beispiele, die der SENAT DER WIRTSCHAFT bereits seit 2017 vor den Vorhang bittet, indem er den prestigeträchtigen und medial höchst relevanten SDG-Award vergibt. Unternehmen, dokumentieren im Zuge der Einreichung, wie sie verschiedene SDGs in ihren Prozessen und ihrem Geschäftsmodel besonders berücksichtigen. Dieses Jahr verleiht der SENAT dieser Unternehmensauszeichnung noch mehr Gewicht.

Dazu der Vorstandsvorsitzende Hans Harrer: „Unter Miteinbeziehung aller Institutionen der Öffentlichen
Verwaltung, die diese Themen voranbringen möchten – zu allererst, wenn es um UN-Nachhaltigkeitsziele geht, natürlich das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, aber auch weitere damit befasste Ressorts und Institutionen –  wird der SENAT DIE treibende Kraft für die Bekanntmachung herausragender Best-Practice-Beispiele.“ Er ergänzt: „Außerdem werden wir neben beispielhaften Unternehmen den SDG-Award auch in den Kategorien ‚Jugend’, ‚Medien’ und ‚Gemeinden’ vergeben. In all diesen Stakeholder-Gruppen gibt es beeindruckende Beispiele dafür, wie die SDGs in der Praxis gelebt und kommuniziert werden können.“

Hans Harrer fordert abschließend alle verantwortungsvollen UnternehmerInnen auf: „Es ist wichtig, jetzt aktiv zu werden und das zukunftsrelevante Thema SDGs gemeinsam zu nutzen, um einen Wettbewerbsvorteil im Markt zu generieren und gleichzeitig den Change-Prozess unserer Weltgemeinschaft aktiv voranzutreiben und mitzugestalten!“

Einreichungen sind ab sofort möglich!

•    Alle Infos unter www.sdg-award.org
•    Einreichungs-Deadline: 15. Sept. 2019 (23.59 Uhr)
•    Verleihungs-Gala: 23. Oktober 2019
•    Die Kategorien:

o    Unternehmen (Einreichungen online bereits möglich!)
o    Jugend (Nominierungsvorschläge an [email protected])
o    Medien & Journalisten (Nominierungsvorschläge an [email protected])
o    Gemeinden und Kommunen (Nominierungsvorschläge an [email protected])

JETZT EINREICHEN!!!

  • Jochen Ressel | Executive Director – Operations & Chefredakteur Wirtschaftsmagazin SENATE
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  • Der SENAT DER WIRTSCHAFT mit Vorstandsvorsitzenden Hans Harrer vergibt bereits seit 2017 den prestigeträchtigen SDG-Award an Unternehmen.
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  • 193 Länder haben sich verpflichtet, diese 17 Ziele im Rahmen der Agenda2030 besonders zu berücksichtigen und konkrete Schritte für deren Erreichung zu setzen.
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