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Allianz Österreich im ersten Halbjahr 2021: Hohe Widerstandskraft in turbulenten Zeiten

06. August 2021 | 10:00 Autor: PR Beratung Dr. Claudius Halik Startseite, Wien

Wien (A) Die Allianz Österreich ist 2021 weiterhin gut durch die noch immer anhaltende COVID-19-Krise gesteuert. Währenddessen haben heftige Unwetter teils zu erheblichen Schäden geführt und das Finanzergebnis im ersten Halbjahr beeinflusst. "Wir konnten in Zeiten der Pandemie erneut unsere hohe Widerstandsfähigkeit beweisen. Gleichzeitig haben wir nach den jüngsten Unwetterereignissen gezeigt, dass wir ein starker Partner sind und sich unsere Kund:innen, insbesondere in herausfordernden Zeiten wie diesen, auf uns verlassen können", kommentiert Rémi Vrignaud das Halbjahresergebnis der Allianz in Österreich.
 
Das operative Ergebnis der Allianz Österreich beträgt im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 91,1 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (107,6 Millionen Euro), das aufgrund des ersten Lockdowns von einer Beeinträchtigung im Neugeschäft geprägt war und gleichzeitig teils von niedrigeren Schadenfrequenzen profitiert hat, bedeutet das ein Minus von 15,3 Prozent.

Im Ergebnis spiegeln sich Hagel-, Sturm- und Überschwemmungsschäden in der Höhe von 70,1 Millionen Euro wider, was einen deutlichen Anstieg zum Vergleichszeitraum des Vorjahres (20,5 Millionen Euro) bedeutet. Von den Unwettern besonders betroffen waren das Salzkammergut und das Innviertel in Oberösterreich sowie das nördliche Wald- und Weinviertel in Niederösterreich. Infolge der Naturereignisse stieg die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) auf 88,7 Prozent.
 
Plus bei Prämieneinnahmen
Die verrechneten Gesamt-Bruttoprämien aller Geschäftsbereiche belaufen sich im ersten Halbjahr 2021 auf 852,7 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von 0,9 Prozent.

In der Schaden/Unfall- und Gesundheitsversicherung konnte ein Anstieg von 648,6 Millionen Euro um 2,7 Prozent auf 666,0 Millionen Euro erzielt werden. Zurückzuführen ist das starke Wachstum vorrangig auf das neue Produkt "Meine Gesundheitsversicherung", mit dem die Allianz Anfang des Jahres gestartet ist.

In der Lebensversicherung sind die verrechneten Prämien insgesamt von 196,5 um 5,0 Prozent auf 186,7 Millionen Euro gesunken. Positiv entwickelt sich weiterhin die fondsgebundene Lebensversicherung, während der Markt für traditionelle Garantieprodukte vorrangig aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase sowie der COVID-19-Krise herausfordernd bleibt.
 
Ausblick

"Nach der Rezession des Vorjahres geht es nun darum, Österreichs Wirtschaft wieder anzukurbeln. Im zweiten Halbjahr ist ein Aufschwung zu erwarten, wir dürfen aber nicht in alte Muster zurückfallen: Wir müssen mit der ökologischen Transformation Hand in Hand gehen und Maßnahmen so gestalten, dass sie einen Strukturwandel hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft fördern", gibt Vrignaud einen gesamtwirtschaftlichen Ausblick.

Ziel der Allianz ist es, in diesem Szenario profitabel zu wachsen. Ihren strategischen Fokus legt sie neben der nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens und ihrer Digitalisierungsoffensive weiter stark auf die Gesundheits-, Lebens- und Unfallversicherung. "Wir wollen auf allen Ebenen weiter mit Innovationskraft agieren – für unsere Kund:innen und für eine moderne Allianz", so Vrignaud abschließend. 

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