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Geld sparen und die Umwelt schonen mit GlassResQ: Das neue „Recycling“ für Glasflächen an Gebäuden

14. Dezember 2020 | 15:03 Autor: Steineder | Anzeige Startseite, Wien, Niederösterreich

Wolfsgraben/Wien (A) Die Glashüttenindustrie verursacht aufgrund hoher Schmelztemperaturen einen überdurchschnittlich hohen CO2-Ausstoß. Der Murauer Unternehmer Herwig Bischof hat die Schweizer Technologie GlassResQ nach Österreich gebracht. Diese Innovation verringert sowohl Kohlendioxid-Emissionen als auch jene Kosten, die durch den Glastausch unnötig verursacht werden.

Das MoMA in New York nutzt es, die Allianz Arena des FC Bayern München nutzt es auch. Mittlerweile kann GlassResQ ganz Österreich nutzen, dank des gebürtigen Murauer Unternehmers Herwig Bischof, der seit 9 Jahren in Österreich – Firmensitz ist in Wolfsgraben bei Wien – Glassanierung betreibt und vor 2 Jahren mit der GlassResQ-Gruppe aus der Schweiz fusioniert hat. Zahlreiche Leitbetriebe der österreichischen Bau- und Immobilienwirtschaft, wie das größte Bauunternehmen Österreichs, die STRABAG, setzen bereits auf Glassanierungen statt Glastausch und helfen so mit, die unnötige Mehr-Produktion von Glas zu beschränken und den dadurch verursachten CO2-Ausstoß zu verringern.

„Zerkratzte Gläser an Gebäuden müssen nicht gleich getauscht werden“, betont Bischof und erläutert: „Zur Sanierung von Oberflächenbeschädigungen gibt es grundsätzlich 2 Verfahren, das additive und das subtraktive Verfahren. Beim additiven Verfahren werden die Beschädigungen der Glasoberfläche mit Kunstharz aufgefüllt und anschließend mittels UV-Strahler ausgehärtet. Auf diese Weise werden beispielsweise Oberflächenbeschädigungen durch Steinschläge behoben. Beim subtraktiven Verfahren findet ein minimaler Abtrag vom Material statt. Die Glasoberfläche wird mittels eines speziell entwickelten Verfahrens so lange um die beschädigte Stelle herum bearbeitet, bis die Schäden vollständig beseitigt sind.“

Bischofs Unternehmensgruppe ist in Österreich, der Schweiz und Deutschland tätig und beschäftigt insgesamt 80 Mitarbeiter. „In der Schweiz ist es uns gelungen, die Versicherungswirtschaft zu überzeugen, bei Glasschäden an Gebäuden zunächst die technische Möglichkeit einer Glassanierung zu prüfen, bevor allfällig ein Glastausch beauftragt wird. Das spart Kosten und CO2-Ausstoß“, betont Bischof und ergänzt: „In Österreich sind die Gespräche mit den Versicherern in der Bewusstseinsbildung. Ich bin überzeugt, dass unsere grüne Technologie auch hier bald großflächig Einzug hält. Die Zukunft unserer Kinder sollte es uns wert sein, nachhaltige Lösungen zu fördern. Dafür ist es nötig, alte Strukturen zu überdenken und bereit für Neues zu sein.“

  • Herwig Bischof, GF GlassResQ
    uploads/pics/glassreq1.jpg

GlassResQ GmbH

Hauptstraße 3c, 3012 Wolfsgraben
Österreich
+43 2233 21292-81

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