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Rund 150 Führungskräfte, interne und externe BeraterInnen sowie andere an systemischem Denken Interessierte sind Anfang Oktober der Einladung zum „Systemicum 2018“ gefolgt (Foto: trainconsulting)

trainconsulting feiert 30-jähriges Jubiläum - Rückblick auf das Systemicum 2018

13. November 2018 | 14:58 Autor: trainconsulting Startseite, Wien

Wien (A) Ruth Seliger hat sich gemeinsam mit Pionieren der systemischen Arbeit den Anfängen dieses, aus damaliger Sicht so radikal neuen Blicks auf Organisationen auf die Spur gemacht. Axel Exner, Joanna Krizanits, Fritz B. Simon, Herbert Schober-Ehmer, Sebastian Schuh und Rudi Wimmer erinnerten sich daran, wie in den 1970 und ’80er Jahren ein systemisches Organisationsverständnis Unternehmen und Vorstandsetagen auf den Kopf stellte. Sie sprachen über Erfolge, Hindernisse und vor allem über aktuelle Anfordernisse an systemische Arbeit. 

Den zweiten Teil des Nachmittags war dem konstruktivistischen Blick in die Zukunft gewidmet. Konkreter: der Frage, was systemisches Denken zum Umgang mit aktuellen Herausforderungen an Gesellschaft, Organisation und Führung beitragen kann.

In diesem Panel diskutierte Lothar Wenzl mit Sigrid Thomaser (Energie Tirol), Christian Felber (Gemeinwohlökonomie), Alois Kauer (VW Slovakia), Konstantin Mitgutsch (Playful Solutions), Carl Lievens (Daikin) und Rudi Wimmer (osb) über Chancen, Möglichkeiten und Grenzen von Unternehmen angesichts umwälzender gesellschaftlicher Entwicklungen. Klar wurde: Unternehmen gestalten Gesellschaft mit – ob sie wollen oder nicht. Und sie sind mehr involviert, als es auf den ersten Blick scheint.

Parallel dazu tauschte Ruth Seliger sich mit Eva Linsinger (profil), Lisa Mittendrein (attac), Kurt Bayer (Ökonom), Michael Landau (Caritas Österreich), Günther Ogris (Sora) und Fritz B. Simon (Simon, Weber & Friends) zur Möglichkeit aus, gesellschaftlichem Wandel jenseits von ideologischer Hetze und dystopischer Verzweiflung zu begegnen.

Das Resümee: Das positive Feedback hat uns überwältigt. Unser eigenes Erleben und viele Rückmeldungen bestätigen, dass es gerade jetzt Austausch zwischen Organisationen, externen und internen BeraterInnen und den AkteurInnen gesellschaftlichen Wandels braucht. Konstruktivistisch-systemisches Denken kann relevante Beiträge leisten, um anstehende Herausforderungen zu bearbeiten und als Chance zu nutzen. 

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