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Gerhard Schuster (Vorstandsvorsitzender Wien 3420 aspern Development AG), Peter Hanke (Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Wien), Ernst Nevrivy (Bezirksvorsteher Wien-Donaustadt) und Roman Necina (CTO HOOKIPA Pharma) beim Spatenstich zur HOOKIPA-Produktionsanlage PLANT (Foto: APA Fotoservice / Ludwig Schedl)

Spatenstich für neuen Produktionsstandort von HOOKIPA

06. Oktober 2021 | 14:17 Autor: Brendenstein Startseite, Wien

Wien (A) HOOKIPA Pharma Inc. (NASDAQ: HOOK), ein Unternehmen, das sich seit zehn Jahren der Bekämpfung von Krebs- und schwerwiegenden Immunkrankheiten verschrieben hat, errichtet in aspern Seestadt in Wien einen eigenen Produktionsstandort. Im Beisein von Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke, dem Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, Gerhard Schuster (Vorstandsvorsitzender Wien 3420 aspern Development AG) und Roman Necina (CTO HOOKIPA Pharma) erfolgte mit dem heutigen Spatenstich der erfolgreiche Startschuss für dieses Projekt.

Die Entscheidung für die eigene Produktionsanlage PLANT in Wien ist ein weiterer zukunftsweisender Schritt für das Biotech-Unternehmen HOOKIPA, das am Vienna BioCenter in St. Marx seine Zentrale hat und heuer seinen zehnten Geburtstag feiert. Die Gründe, den neuen Produktionsstandort in Wien zu errichten, liegen für Roman Necina, CTO von HOOKIPA Pharma, auf der Hand: „Aufgrund der Komplexität des Projekts war für uns neben den attraktiven Förderungen im Pharma-Bereich und der Verfügbarkeit von erfahrenen MitarbeiterInnen auch die Nähe zu unseren Arenavirus-Experten in St. Marx für die Standortwahl ausschlaggebend. In aspern Seestadt finden wir optimale und zukunftsträchtige Rahmenbedingungen für den ersten eigenen Produktionsstandort.“

Produktionsstandort sorgt für bis zu 100 neue Arbeitsplätze
Auf einer Fläche von 4.500 m2 errichtet HOOKIPA in der Seestadt in der ersten Ausbaustufe ein Produktionsgebäude mit Qualitätskontrolllabors und Bürobereichen. In einer weiteren Ausbaustufe wird der Standort um ein zusätzliches Produktionsgebäude sowie ein Multifunktionsgebäude mit Forschungs- und Entwicklungslabors erweitert.

„Mit der Standortwahl setzen wir ein starkes Signal für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Wien. In einem ersten Schritt werden wir hier bis zu 60 neue Arbeitsplätze schaffen, für den Vollbetrieb wollen wir den MitarbeiterInnenstand in der Produktion dann auf insgesamt 100 Personen aufstocken“, ergänzt Necina.

„Die Ansiedelung von HOOKIPA in der Seestadt Aspern beweist den hohen Stellenwert Wiens im internationalen Ranking der Biotech-Standorte. Gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur setzt die Stadt Wien seit vielen Jahren zahlreiche Fördermaßnahmen, um Biotech-Unternehmen optimale Rahmenbedingungen zu bieten und damit zukunftssichere, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen – wie beispielweise am Vienna BioCenter in St. Marx. Mit dem neuen Standort von HOOKIPA erfährt Wien nun eine weitere Aufwertung“, ist der Wiener Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke erfreut.

Wertschöpfungskette bleibt maßgeblich in Österreich
„Die Ansiedelung des zukunftsträchtigen und innovativen Unternehmens HOOKIPA in der Seestadt Aspern ist eine weitere Bereicherung für diesen Wirtschaftsstandort. Mit der Errichtung dieser Produktionsstätte werden in den kommenden Jahren zahlreiche Arbeitsplätze in der Donaustadt geschaffen. Ich bin überzeugt, dass die Entscheidung des Biotech-Unternehmens für diesen Top-Standort ein gutes Investment darstellt“, zeigt sich Ernst Nevviry, Bezirksvorsteher von Wien-Donaustadt, zuversichtlich.

Gerhard Schuster, Vorstandsvorsitzender der Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 aspern Development AG, knüpft hier an: „Zukunftsorientierte Unternehmen wie HOOKIPA finden in aspern Seestadt optimale Bedingungen für Forschung und Entwicklung sowie Produktion im urbanen Bereich vor – zahlreiche Firmen haben hier schon ihren Platz gefunden. Ich bin überzeugt, dass unser Netzwerk von HOOKIPA ebenso profitieren wird, wie das Unternehmen selbst von seinem neuen Standort.“

Am neu errichteten Produktionsstandort werden virale Vektoren im industriellen Maßstab sowie klinisches Material und kommerzielle Produkte hergestellt. „Mit Ausnahme der Abfüllung der Substanzen wird die gesamte Prozesskette in der neuen Anlage abgearbeitet werden. Damit bleibt ein Großteil der Wertschöpfung in Österreich“, so Necina. Lediglich die Abfüllung erfolgt in Deutschland.

HOOKIPA entwickelt neue Klasse von Immuntherapien
Mit derzeit rund 130 Mitarbeitenden in Wien und New York, einem Börsengang an der Nasdaq im Jahr 2019 und mehreren Finanzierungsrunden zählt HOOKIPA zu den führenden Biopharma-Unternehmen. Das aus Wien stammende biopharmazeutische Unternehmen HOOKIPA entwickelt eine neue Klasse von Immuntherapien zur wirksameren Bekämpfung von Krebs- und Infektionskrankheiten. Diese Immuntherapeutika basieren auf einer selbst entwickelten Arenavirus-Plattform und sind darauf ausgerichtet, das Immunsystem des Körpers neu zu programmieren. Nicht nur Krebs, sondern auch HIV, Hepatitis B und andere schwere Krankheiten könnten dadurch in Zukunft viel effizienter behandelt werden.

Zurzeit sind noch alle Produktions- und Testaktivitäten ausgelagert, was mit erheblichen Kosten, wenig Flexibilität bei der Kapazitätsplanung und einem hohen Produktionsrisiko verbunden ist. „Mit dem Bau von PLANT können wir langfristig Kosten senken, Entwicklungszyklen reduzieren und Versorgungsengpässen vorbeugen. Außerdem bleibt so die Lernkurve im Unternehmen, was uns in den nächsten Jahren weiterhin einen Wettbewerbsvorteil sichert“, so Necina abschließend.

Über HOOKIPA
HOOKIPA Pharma Inc. (NASDAQ: HOOK) wurde 2011 in Wien gegründet und ist ein biopharmazeutisches Unternehmen im klinischen Stadium, das eine neue Klasse von Immuntherapeutika entwickelt, die auf seiner proprietären Arenavirus-Plattform basieren und das körpereigene Immunsystem umprogrammieren. HOOKIPAs proprietäre Arenavirus-basierte Technologien, nicht-replizierende und replizierende, induzieren robuste antigenspezifische CD8+ T-Zellen und pathogen-neutralisierende Antikörper. Die viralen Vektoren von HOOKIPA zielen auf antigenpräsentierende Zellen in vivo, um das Immunsystem zu aktivieren. Beide Technologien ermöglichen eine wiederholte Verabreichung, um die Immunantwort zu verstärken und aufzufrischen.

  • Roman Necina (CTO HOOKIPA Pharma), Peter Hanke (Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Wien) und Gerhard Schuster (Vorstandsvorsitzender Wien 3420 aspern Development AG) bei der Modellpräsentation der HOOKIPA-Produktionsanlage PLANT (Foto: APA Fotoservice / Ludwig Schedl)
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  • Roman Necina (CTO HOOKIPA Pharma) mit dem Modell der HOOKIPA-Produktionsanlage PLANT (Foto: APA Fotoservice / Ludwig Schedl)
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  • Visualisierung der HOOKIPA-Produktionsanlage PLANT (Foto: APA Fotoservice / Ludwig Schedl)
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