< Zurück zur Übersicht

Frequentis Headquarter in Wien. (Foto: Frequentis)

Frequentis und Hensoldt starten Kooperation zu integrierten Lösungen für Flughafendrohnen

12. März 2020 | 11:01 Autor: Frequentis Startseite, Wien

Wien (A) Frequentis, der führende Anbieter von Air Traffic Management (ATM)-Lösungen, und der Verteidigungs- und Sicherheitssensorspezialist Hensoldt bündeln ihre Kräfte, um die Entwicklung von integrierten Drohnenabwehrlösungen der nächsten Generation zu unterstützen. Beide Unternehmen bringen bereits ihre jeweiligen Stärken und Kompetenzen im Forschungsprojekt Falke ein, das die Entwicklung der Blueprint-Lösung für Flughafenumgebungen zum Ziel hat.

„Die Absichtserklärung bestärkt uns in unserem Vorhaben, wirksame Lösungen zur Unterscheidung zwischen kooperativen und nicht-kooperativen Flugobjekten zu schaffen, ein gemeinsames Situationsbewusstsein aller Organisationen zu gewährleisten und die Interoperabilität mit der bestehenden Flughafenüberwachungsinfrastruktur und den verfügbaren UAV- Verkehrsmanagementsystemen zu gewährleisten. Wir freuen uns, mit HENSOLDT an diesem gemeinsamen Ziel zu arbeiten und unsere Stärken zu bündeln,“ sagt Günter Graf, Frequentis Leiter New Business Development.

Die Frequentis-Gruppe bietet ausgereifte Komponenten in den Bereichen Unmanned Traffic Management (UTM)/ATM/Drohnenerkennung, Datenfusion und -austausch (MosaiX SWIM), Shared Situational Awareness und ATM-Überwachungsdaten-Automatisierung (SDDS-NG, MSDF, PRISMA), behördenübergreifendes Incident Management (ICM) sowie operative Anforderungsanalyse (Control Room Consulting). HENSOLDT wird Module zur Erkennung, Identifizierung und Minderung aus dem eigenen Xpeller-CUAV-System (Counter Unmanned Aerial Vehicle-System) bereitstellen.

„Gemeinsam mit Frequentis wollen wir ein modulares Counter-UAV-System schaffen, das für die spezifischen Bedürfnisse von Flughäfen optimiert ist,“ ergänzt Markus Wolf, Leiter Vertrieb und Business Development bei HENSOLDT Ventures. „Xpeller demonstriert die Innovationsfähigkeit von HENSOLDT und erfüllt die Bedürfnisse unserer Kunden, um unbemannte Bedrohungen zu erkennen und dagegen vorzugehen. Aufgrund seiner Vielseitigkeit ist Xpeller in der Lage, maximalen Schutz unter verschiedenen Bedingungen und Reichweiten zu bieten. Obwohl es als voll funktionsfähiges Stand-Alone-System erhältlich ist, ermöglicht uns sein modularer Ansatz die einfache Zusammenarbeit mit Partnern wie Frequentis.“

Beide Unternehmen arbeiten bereits im FALKE-Projekt zusammen und entwickeln dabei die Fähigkeit, kleine UAVs abzufangen, die in Sperrgebiete auf Flughäfen eindringen. Die integrierte Lösung wird Flughäfen in die Lage versetzen, Vorfälle wie auf den Flughäfen Gatwick und Frankfurt schnell und effektiv zu bewältigen. Der Flughafen Hamburg wird das Modell für die daraus resultierende Blueprint-Lösung sein, wobei die Partner ein technisches und organisatorisches Konzept zur Abwehr illegal operierender Drohnen zeigen werden.

Zum FALKE-Projektkonsortium gehören neben Frequentis und HENSOLDT die Deutsche Bundespolizei, die Deutsche Flugsicherung (DFS), die Lufthansa, der Flughafen Hamburg und der Lehrstuhl für Elektrische Messtechnik der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) in Hamburg. Das Projekt hat mit der Erstellung eines Demonstrators begonnen, das durch die Integration der beiden Systeme Frequentis und HENSOLDT aufgebaut wurde. Darüber hinaus unterstützen beide Unternehmen gemeinsam die EUROCAE-Arbeitsgruppe 115 für Counter UAV. Die WG-115 wurde gegründet, um Standards zu entwickeln, die die sichere und harmonisierte Implementierung von Gegen-UAV-Systemen in Flughafen- und ANSP-Systemen unterstützen.

    Frequentis AG

    Innovationsstraße 1, 1100 Wien
    Österreich
    +43 1 81150-0

    Details


    < Zurück zur Übersicht