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Der Filterhersteller dexwet International AG muss sich nach dem überraschenden Tod seines Gründers und Erfinders Erich Peteln neu aufstellen. (Foto:Christian Mike)

Filterhersteller dexwet vor Neubeginn

05. Mai 2017 | 11:18 Autor: pts-pressetext Österreich, Wien

Wien (A) Im Andenken an den kürzlich verstorbenen Dexwet-Erfinder, Gründer und Aufsichtsrat Erich Peteln hat die ordentliche Jahreshauptversammlung der Dexwet International AG für das Geschäftsjahr in Wien stattgefunden. Trotz der allgemeinen Betroffenheit konnte der Vorstand den anwesenden Aktionären ein großes Maß an Zuversicht für die erfolgreiche Zukunft vermitteln. Der Turnaround ist geglückt. Für 2017 plant dexwet eine neue Kapitalerhöhung und erstmals wieder Gewinne.

Dexwet-CEO Clemens Sparowitz erläuterte die vorgelegte Bilanz 2016. Nach dem hohen Bilanzverlust 2015 konnten die operativen Erlöse im Jahr 2016 wieder um 46 % erhöht werden. Die Gesamterlöse wuchsen durch Sondermaßnahmen gegenüber 2015 sogar um 193,5 % auf EUR 1,16 Millionen. Der Bilanzverlust konnte um rund 81 % auf EUR 289.000 reduziert werden. Kostenseitig wurde im zweiten Halbjahr 2016 ein rigides Sparprogramm umgesetzt, sodass in Kombination mit wieder anziehenden Umsätzen, bereits für das vierte Quartal 2016 die Bewältigung des operativen Turnarounds und Fixkostenüberdeckung vermeldet werden konnte.

"Trotz schwieriger Ausgangslage konnten wir das Geschäftsjahr 2016 in Summe ordentlich bilanzieren und abschließen. Wir haben dexwet damit wieder zurück in die Gewinnzone geführt und konnten - in Kombination mit Sonderfinanzierungsmaßnahmen - eine Überschuldung abwenden. Die Investitionen im Bereich der Produktion sind abgeschlossen, 2016 konnten erstmalig in vier Geschäftsbereichen Umsätze sowohl national als auch international generiert werden - eine solide Basis für das weitere Wachstum", berichtete Sparowitz. Die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates wurde von der Jahreshauptversammlung einstimmig erteilt.

Zwei Kapitalerhöhungen nach Sonderfinanzierungsmaßnahmen

Die Unternehmensführung legte der Hauptversammlung zum Abschluss der Turnaround-Phase zwei Kapitalerhöhungen mit Ausschluss des Bezugsrechtes der übrigen Aktionäre zum Beschluss vor. Dabei wurde ausschließlich jenen Aktionären, die im Rahmen der Sonderfinanzierungsmaßnahmen ihren Beitrag zur ordentlichen Bilanzierung 2016 geleistet haben, ein Bezugsrecht auf insgesamt rund 10 % neue Aktien eingeräumt. Beide Kapitalmaßnahmen wurden von der Hauptversammlung einstimmig genehmigt.

Turnaround-Phase beendet
"Das Tief zu überwinden war nicht ganz einfach", ergänzte Dexwet-COO Alexander Wiesmüller "Wir mussten schmerzvolle Entscheidungen treffen, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Durch die Genehmigung der beiden vorgeschlagenen Kapitalerhöhungen erhält dexwet jetzt auch die fehlende Liquidität. Mit der Umsetzung der heutigen Entscheidungen kann die Turnaround-Phase dann als erfolgreich beendet betrachtet werden." "Wir werden das Lebenswerk von Erich Peteln weiterführen und der dexwet-Technologie - gemäß dem Leitspruch "True Filter Solutions" zu wahrer Größe und Bedeutung verhelfen", versprach CEO Sparowitz zum Abschluss.

    Dexwet International AG

    Martinstraße 10, 1180 Wien, Österreich
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