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Bußgeldantrag der Bundeswettbewerbsbehörde auf Basis eines Settlements mit STRABAG

Bußgeldantrag der Bundeswettbewerbsbehörde auf Basis eines Settlements mit STRABAG

14. Juli 2021 | 12:02 Autor: APA-OTS Startseite, Wien

Wien (A) Die Strabag SE gibt bekannt: Die Konzerngesellschaften Strabag AG und F. Lang u. K. Menhofer Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG haben im gegen sie anhängigen Kartellverfahren ein Anerkenntnis im Rahmen eines Settlements abgegeben. Daraufhin stellte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) heute einen Bußgeldantrag gegen die beiden Gesellschaften in Höhe von EUR 45,37 Mio. beim Kartellgericht.

Hintergrund des Settlements sind die im Frühjahr 2017 eingeleiteten Ermittlungen gegen Strabag AG und F. Lang u. K. Menhofer Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG sowie zahlreiche andere Bauunternehmen zum Vorwurf der wettbewerbsbeschränkenden Absprachen bei Bauprojekten in Österreich im Zeitraum von 2002 bis 2017. Beide Konzerngesellschaften hatten von Anbeginn vollumfänglich mit der Bundeswettbewerbsbehörde kooperiert und zuletzt ein Anerkenntnis im Rahmen eines Settlements abgegeben. Dieses kooperative Verhalten wirkte sich entsprechend positiv auf die Höhe des Bußgeldantrags aus.

Zur endgültigen Erledigung des Kartellverfahrens ist die Entscheidung des Kartellgerichts zum gegenständlichen Bußgeldantrag noch ausständig.

Ein Bußgeld gegen Strabag-Gesellschaften in der beantragten Höhe würde keine Anpassung der Ergebnis-Guidance des Strabag SE-Konzerns erfordern, da im Konzernabschluss 2020 entsprechende Rückstellungen für das Kartellverfahren gebildet sind.

    STRABAG SE

    Donau-City-Straße 9, 1220 Wien
    Österreich
    +43 1 22422-0

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