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­In Borealis’ Pilotlinie in Linz, Österreich, produzierte Meltblown-Fasern

Borealis und paper republic starten Initiative zur Produktion nachhaltiger Gesichtsmasken

10. Juni 2020 | 10:08 Autor: Borealis Startseite, Wien

Wien (A) Borealis, ein führender Anbieter innovativer Kunststofflösungen, und paper republic, eine Büromaterialmarke mit Sitz in Wien, haben sich im Rahmen einer Social Business-Initiative unter dem Namen mask republic zusammengeschlossen, um gemeinsam, wiederverwendbare Gesichtsmasken zu produzieren.

Die Initiative mask republic, die im Zuge der COVID-19-Pandemie ins Leben gerufen wurde, wird in ganz Österreich Gesichtsmasken ausliefern, wobei sie auf ein zuverlässiges Netzwerk aus Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette, lokale und regionale Regierungsorganisationen und NGOs zurückgreifen kann. Tests in den Laboreinrichtungen von Borealis zeigen, dass die Gesichtsmaskenlösung von mask republic eine um bis zu viermal bessere Filterleistung als herkömmliche handgenähte Alternativen liefert. Da das Waschen der Masken ihre Filtereffektivität der Masken nicht beeinträchtigt, sind sie wiederverwendbar und tragen so zur Abfallvermeidung bei.

Die Gesichtsmasken verfügen über ein integriertes kunststoffbasiertes Vlies, welches von Borealis in einer Pilotanlage in kleinem Maßstab im Innovation Headquarter in Linz produziert wird. Das Design, die Produktion und der Vertrieb der Gesichtsmasken werden von paper republic organisiert, wobei ein äußerst leichtes Baumwollgewebe eingesetzt wird, das vom österreichischen Unternehmen Getzner Werkstoffe geliefert wird. Durch die Initiative werden zudem lokale und regionale Schneider und Schneiderinnen, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie sonst arbeitslos oder nicht voll ausgelastet wären, mit Spezialausrüstung ausgestattet, damit sie die Masken anfertigen können.

mask republic zeigt auf, wie sich unterschiedlichste Partner zusammenschließen können, um einen Beitrag für die Gemeinden zu leisten, in denen sie tätig sind. „Vor einigen Monaten wurde rasch klar, dass Österreich – wie so viele andere Länder auf der ganzen Welt – mit einer der größten Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Sicherheit seit fast einem Jahrhundert konfrontiert ist“, erläutert Jérôme Bacquias, Gründer und Geschäftsführer von paper republic. „Es war uns schnell klar, dass wir hier einen gesellschaftlichen Beitrag leisten wollten. Diese schwierigen Zeiten haben uns mit Borealis zusammengeführt und eine außergewöhnliche Partnerschaft ermöglicht, um so vielen Menschen helfen zu können.“

Die Nachfrage nach effizienten Gesichtsmasken hat durch die COVID-19-Pandemie signifikant zugenommen. Es werden Lösungen benötigt, die Schutz gegen das neuartige Coronavirus bieten und zugleich ihren Trägern ermöglichen, problemlos zu atmen. Der Maskenbedarf wird voraussichtlich weiterhin hoch bleiben, während die europäischen Staaten die Beschränkungen allmählich lockern und in manchen Ländern das Tragen von Gesichtsmasken im öffentlichen Raum verpflichtend ist.

Was die meisten nicht wissen, ist, dass wirksame Gesichtsmasken zur Minimierung bzw. Vermeidung der Penetration von Bakterien, Partikeln und Viren üblicherweise Kunststofffasern aus einem speziellen Polypropylen (PP) enthalten. Borealis ist europäischer Marktführer für diese Materialien. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Gesichtsmasken rüstete Borealis vor kurzem eine Kunststoff -Pilotlinie in seinem Innovation Headquarter in Linz, Österreich, für die Produktion von Vliesen aus extrem feinen Fasern (diese Fasern sind ca. 30-mal dünner als ein Menschenhaar) in kleinem Maßstab für diese Anwendungen um. Ein neu entwickelter Kunststoff wird dabei in dieser Linie genutzt, um Meltblown-Vliese für individuell gefertigte Einlagen für baumwollbasierte Mund-Nasenmasken, aber auch hocheffiziente Gesichtsmasken für medizinisches Personal herzustellen.

mask republic verdeutlicht, welchen Mehrwert diese neuartigen Kunststoffvliese für Schutzanwendungen bringen: „Wir freuen uns, mit unserem Borealis Social Fund Teil einer Initiative zu sein, von der die österreichische Bevölkerung profitieren kann. Wir konnten unser Know-how in Bezug auf Materiallösungen einbringen, und so gemeinsam eine Lösung erarbeiten, welche die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung verbessert, dabei ressourceneffizient ist und Abfälle vermeidet“, erklärt Dorothea Wiplinger, Borealis, Sustainability & Project STOP Manager.

„Dieses Projekt ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Das innovative Material von Borealis verbessert die Wirksamkeit der Masken, und ist dabei nicht nur ein modisches Design, sondern auch nachhaltig und wiederverwendbar. Darüber hinaus schaffen wir auch Arbeitsplätze. Diese Initiative verdeutlicht, was Borealis mit „Innovation for a more sustainable Living“ meint, erklärt Dorothea Wiplinger abschließend.

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