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Auszeichnung „Best Airport 2016“ für Flughafen Wien-Schwechat: Vorstandsdirektor Günther Ofner, Angela Gittens, General Director von ACI World, Bürgermeister Michael Häupl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Vorstandsdirektor Julian Jäger (v.l.n.r.)

„Best Airport 2016“ Award für Flughafen Wien-Schwechat

24. Mai 2017 | 16:34 Autor: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Österreich, Wien, Niederösterreich

Wien (A) Der Internationale Flughafenverband ACI führt jährlich eine Passagierumfrage unter dem Titel „Airport Service Quality (ASQ)“ durch. Dabei werden 600.000 Passagiere an mehr als 300 Flughäfen in 84 Ländern befragt und die Ergebnisse detailliert nach verschiedenen Kategorien wie „Orientierung“, „Sicherheitskontrollen“, „Food & Beverage“, „Airport-Einrichtungen“, „Gesamtzufriedenheit“ und viele mehr ausgewertet. In der Kategorie Europa und 15 bis 25 Millionen Passagiere ging der Flughafen Wien-Schwechat als Gewinner hervor.
 
Die Auszeichnung ASQ „Best Airport 2016“ in Gold wurde von Angela Gittens, General Director von ACI World, an die Vorstandsdirektoren Günther Ofner und Julian Jäger überreicht. Gleichzeitig wurde die von Skytrax zum dritten Mal in Folge verliehene Auszeichnung „Best Airport Staff in Europe“ gefeiert. Zu den ersten Gratulanten zählten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Michael Häupl.

„Herzliche Gratulation zu dieser tollen Auszeichnung an die Vorstandsdirektoren und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Landeshauptfrau Mikl-Leitner. Der Flughafen sei für das Bundesland Niederösterreich „ganz wichtig“, denn dieser sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, ein bedeutender Arbeitgeber und habe auch für den Tourismus eine wesentliche Bedeutung. „Diese Erfolgsgeschichte wollen wir weiter schreiben“, so Mikl-Leitner, die festhielt, dass es am Flughafen mehr als 20.000 Beschäftigte gebe, davon 40 Prozent Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Das zeige, „dass der Flughafen ein ganz wichtiger Arbeitgeber für uns ist“, so Mikl-Leitner.

Höchste Qualität sei ein Gebot der Stunde, führte die Landeshauptfrau aus, dass der Flughafen Wien-Schwechat „der serviceorientierteste und beste Flughafen, den ich je erlebt habe“ sei. Die internationalen Auszeichnungen könnten sich sehen lassen. Der Flughafen sei „unglaublich schnell bei der Gepäcksabwicklung und bei der Sicherheitskontrolle“, betonte Mikl-Leitner, dass Qualität und Service exzellent seien. „Der Preis ist wahrlich gerecht.“

Der Flughafen Wien-Schwechat stehe für Lebensqualität, führte die Landeshauptfrau aus, dass es „eine intensive Zusammenarbeit mit den Anrainergemeinden“ gebe. Das Mediationsverfahren habe vor 15 Jahren begonnen und sei ein Vorzeigeprojekt. Es werde gemeinsam mit den Anrainergemeinden an der dynamischen Entwicklung der Region gearbeitet. 230 Unternehmen seien bereits vor Ort, letztes Jahr seien zwölf neue hinzugekommen und sie hoffe, dass sich weitere Betriebe ansiedeln werden, so Mikl-Leitner.

„Es braucht hier mehr an Kapazität, wenn man den Standort dynamisch weiterentwickeln will“, betonte die Landeshauptfrau, dass der Flughafen nicht nur für Niederösterreich und für die Ost-Region, sondern auch für die gesamte Republik von zentraler Bedeutung sei. Es sei daher wichtig, dass es bald zu einer Entscheidung in Zusammenhang mit der dritten Piste komme. Was den Umweltschutz betreffe, so könne auch der Flughafen seinen Beitrag leisten, damit dieser hochgehalten werde. So habe sich dieser das Ziel gesetzt, der Flughafen mit dem geringsten CO2-Ausstoß und der geringsten Umweltbelastung zu werden.

„Wir freuen uns“, schloss sich Bürgermeister Häupl den Gratulationen von Mikl-Leitner an. „Die Bedeutung des Flughafens für Wien ist seit vielen Jahrzehnten gegeben“, führte Häupl aus, dass eine Millionenstadt wie Wien an den Flughafen angewiesen sei, so habe dieser etwa für den Tourismus eine große Bedeutung. Tempo und Sicherheit seien die wesentlichsten Fragen in der heutigen Zeit und hätten oberste Priorität, so Häupl. Der Bürgermeister betonte, dass er für den Ausbau der dritten Piste sei – „aus Kapazitäts- und Entwicklungsgründen“. Den Konflikt von Ökologie und Ökonomie müsse man durch neue Technologien lösen, er sei überzeugt davon, dass es zum Zeitpunkt, wenn die dritte Piste in Betrieb gehen werde ganz andere technische Voraussetzungen als heute geben werde, so Häupl.

Vorstandsdirektor Jäger bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Leistung. „Besonders gut abschneiden konnten wir bei der Freundlichkeit“, hob Jäger auch die hohe Sauberkeit, die schnelle Gepäckabwicklung und die schnelle Sicherheitskontrolle hervor. „Wir hatten 2016 mehr als 23 Millionen Passagiere“, sprach Jäger von einem Rekord. Im Bereich Shopping und Gastronomie habe man zwar gute Partner, aber nicht ausreichend Flächen. In die Terminal-Erweiterung wolle man bis zu 500 Millionen Euro investieren, dieses Projekt sei eine Herausforderung für das ganze Unternehmen. „Ein sehr wichtiges Projekt für uns“ sei die dritte Piste, sprach Jäger von einem „Zukunftsprojekt“. „Die Luftfahrt wächst weltweit“, hielt Jäger fest, dass sich nicht die Frage stelle, ob sie wachse, sondern wo.

„Am Anfang unserer Tätigkeit stand das Bekenntnis zum Team“, betonte Vorstandsdirektor Ofner, dass die „enorm positive Entwicklung des Flughafens“ eine Teamleistung sei. Der Flughafen sei wirtschaftlich erfolgreich und könne den Kunden zudem mehr bieten. „Insgesamt sind hier über 20.000 Menschen beschäftigt und es werden täglich mehr“, führte Ofner aus, dass es am Flughafen 230 Betriebe gebe, zwölf seien im vergangenen Jahr hinzugekommen und es würden sich laufend neue Betriebe ansiedeln. Mit den Anrainergemeinden habe man einen guten Dialog, Ergebnis dieses Dialogs sei die Vienna Airport City. Klimaschutz und Wirtschaft seien keine Gegensätze, so habe man mit neuen Technologien den CO2-Bedarf um 27 Prozent reduzieren können. Ziel sei es, der energieeffizienteste Flughafen der Welt zu werden, so der Vorstandsdirektor.

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