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ASFINAG-Vorstände Klaus Schierhackl und Alois Schedl

ASFINAG erwirtschaftet 2016 Jahresüberschuss von 615 Millionen Euro

28. April 2017 | 11:04 Autor: APA-OTS Österreich, Wien

Wien (A) Bei einer Pressekonferenz legte die ASFINAG heute den Jahresabschluss 2016 vor. Die Zahlen zeigen: Die ASFINAG bleibt weiterhin wirtschaftlich auf Kurs – mit einem Fokus auf nachhaltige Investitionen in die österreichische Infrastruktur und mit einem Ausblick auf weiterhin stabile Erlöse.

Die wesentlichen Eckpfeiler der positiven Bilanz: einen Jahresüberschuss von 615 Millionen Euro erwirtschaftet, die Eigenkapitalquote erneut auf nunmehr 28 Prozent erhöht, 907 Millionen Euro in mehr Sicherheit und Verkehrsentlastung investiert und darüber hinaus eine Entschuldung von 128 Millionen Euro erzielt.

„2016 war ein erfolgreiches Jahr für die ASFINAG. Die erfreulichen Wirtschaftsergebnisse zeugen von hoher Stabilität, Nachhaltigkeit und Effizienz. Dabei leisten wir einen verlässlichen Beitrag zum Wirtschaftsstandort Österreich, sind Jobmotor und verbinden mit moderner Infrastruktur die Wirtschaftsräume im In- und Ausland. Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von dieser erfolgreichen Strategie“, bestätigen die ASFINAG-Vorstände Klaus Schierhackl und Alois Schedl. Die ASFINAG leistete 203 Millionen Euro an Körperschaftssteuer und lieferte eine Dividende von 100 Millionen Euro ab. „907 Millionen investierten wir 2016 in höchstmögliche Verkehrssicherheit bei der Infrastruktur, in ein leistungsfähiges Autobahnen- und Schnellstraßennetz und in den weiteren Ausbau der Rastplätze. Mit zielgerichteten, maßgeschneiderten Verkehrslösungen entlasteten wir zudem Ortsdurchfahrten und steigerten so die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer“, so die Vorstände.

Stabile Einnahmenentwicklung – Zunahme der Gesamtfahrleistung um 3,4 Prozent
Die ASFINAG erhält keine Mittel aus dem Staatsbudget und wirtschaftet mit den Einnahmen aus Maut und Vignette. Die Erlöse aus Lkw- und Bus-Maut (Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht) sowie Vignette und Sondermauten (Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht) stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent. Die Einnahmen aus der Lkw- und Bus-Maut betrugen 1,274 Milliarden Euro (ein Plus von 1,7 Prozent), aus der Pkw-Maut 645 Millionen Euro (ein Plus von 6,3 Prozent: 472 Millionen Euro aus Vignette, 173 Millionen Euro aus der Sondermaut).

Um 4,8 Prozent nahm die Fahrleistung bei Lkw und Bussen im Vergleich zum Vorjahr zu – bei den Fahrzeugen unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht waren es 3,2 Prozent. Das entspricht einer durchschnittlichen Zunahme der Gesamtfahrleistung von 3,4 Prozent. „Ein erfreuliches Zeichen der positiven Wirtschaftsentwicklung in Österreich und ganz Europa. Das ist der Auftrag an uns, weiterhin gut ausgebaute Infrastruktur für die individuelle Mobilität sowie den Güter- und Warenverkehr zur Verfügung zu stellen“, bestätigen die Vorstände.

Maßgeschneiderte Investitionen für Mensch, Sicherheit und Wirtschaft
Die ASFINAG gibt beim Bau und der Planung jenen Strecken Vorrang, mit denen die Sicherheit erhöht und Menschen vom Verkehr entlastet werden. Erleichterungen für die tägliche Fahrt von Pendlerinnen und Pendlern und höchstmöglicher Kundenservice sind wesentliche Eckpfeiler der Zukunftsstrategie der ASFINAG. „Über sieben Milliarden Euro investieren wir bis 2022 in unser Streckennetz. Wir bauen das, was wir uns leisten können und das, was die Menschen, die Wirtschaft und die Sicherheit benötigt“, so die Vorstände.

Verkehrsentlastung für Mensch und Umwelt und noch mehr Sicherheit im Fokus  
Wo es erforderlich war, baute die ASFINAG neue Infrastruktur, um den Verkehr auf das hochrangige Streckennetz zu verlagern. Entlastung von Mensch und Umwelt, höchstmögliche Verkehrssicherheit und mehr Lebensqualität für Anrainerinnen und Anrainer standen im Mittelpunkt. Paradebeispiele für diese erfolgreiche Strategie sind der Ausbau der A 5 Nord Autobahn zwischen Schrick und Poysbrunn (Gesamtinvestition von 283 Millionen Euro) oder die Errichtung der Einhausung Zederhaus an der A 10 Tauern Autobahn (Gesamtinvestition von 70 Millionen Euro).

Beim Thema Tunnelsicherheit sind der Ausbau des Gleinalmtunnels auf der A 9 Pyhrn Autobahn (Gesamtinvestition von 171 Millionen Euro) oder des Perjentunnels auf der S 16 Arlberg Schnellstraße (Gesamtinvestition von 104 Millionen Euro) Meilensteine für Sicherheit und Verkehrsentlastung. Die ASFINAG modernisierte 2016 die Infrastruktur im Großraum Wien. Die ASFINAG investierte allein im Vorjahr über 130 Millionen Euro unter anderem in die Generalerneuerung Hochstraße-Inzersdorf, Knoten Prater oder der Praterbrücke.

    ASFINAG Autobahnen- und Schnellstrassen-Finanzierungs AG

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