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Magazino gewinnt dritten "Pitch im Paternoster“ (Foto: Markus Prantl/IV)

Magazino gewinnt dritten "Pitch im Paternoster“

27. April 2017 | 15:59 Autor: Junge Industrie Österreich, Wien

Wien (A) „Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind Innovation und Weiterentwicklung wesentliche Voraussetzungen für Unternehmen. Thinking outside the box ist dabei wichtig, weshalb für die Industrie der Input von außen immer relevanter wird. Wir möchten den frischen Wind der Startups auch in die etablierten Unternehmen bringen. Nur wer innovativ ist und bereit für Veränderung bleibt, wird sich langfristig im internationalen Wettbewerb behaupten können“, so Dr. Therese Niss, Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI). Denn nicht nur die politischen Rahmenbedingungen müssen stimmen, um das große Potenzial der heimischen Startups im Lande zu halten. Auch die Wirtschaft sei gefordert als starker Partner aufzutreten, so Niss.

Greentech-Schwerpunkt
Auch der Vorsitzende der JI-Wien, Heinrich Schmid-Schmidsfelden betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit von Startups und Industrie. „Österreich hat eine aktive Startup-Szene, die auch für die Industrie interessant ist. In diesem Bereich tut sich wahnsinnig viel und vor allem sehr rasch. Wir müssen auf diese Rahmenbedingungen reagieren, um weiterhin auf dem internationalen Parkett bestehen zu können“, so Schmid-Schmidsfelden. Vor allem die rasanten Entwicklungen in einigen Branchen zeigen deutlich, wieviel Potential in den jungen Unternehmen steckt. „Der Energie- und Umweltbereich liegt im Umbruch. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt wollen wir deshalb innovative und neue Unternehmen in diesem Sektor vor den Vorhang holen, um zu zeigen, welche Entwicklungen und Ideen sich hier bereits durchsetzen“, so Mag. Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung.

Innovation trifft Nostalgie 
„Der Pitch im Paternoster ist eine außergewöhnliche Plattform, um Startups mit etablierten Unternehmen zu verknüpfen. In den letzten Jahren verzeichneten wir eine hohe Vielfalt an präsentierten Technologien, die bei den teilnehmenden Unternehmen großen Anklang gefunden haben“, so Stefan Perkmann Berger, Geschäftsführer von WhatAVenture.


Die Sieger 2017
Die Jury, rekrutiert vor allem aus dem Kreise der Industriellenvereinigung (IV), nahm die insgesamt 13 Startups jeweils während einer Runde im historischen Paternoster-Lift im Haus der Industrie unter die Lupe – am Ende war das Ergebnis äußerst knapp. Den ersten Preis, gesponsert von der Infineon AG, konnte sich Magazino sichern. CNC Monster gewann den zweiten Preis, zur Verfügung gestellt vom Austria Wirtschaftsservice/Gründerfonds (aws). Den dritten Rang, unterstützt durch Schönherr Rechtsanwälte, belegte Breeze Technologies.

Best Practice zum Kennenlernen
In diesem Jahr neu war das Rahmenprogramm im Großen Festsaal für die Gäste. Gelungene Kooperationen zwischen Startups und Industrie stellten ihre praktischen Erfolgsbeispiele vor. David Saad vom Agro Innovation Lab brachte das Acceleration Programm dem Publikum näher. Die Patent- und Founder Factory (PFF) wurde vom Gründer Johannes Höfler als Alternative zum klassischen Startup-Scouting präsentiert. Martin Höller von der Wien Energie zeigte, wie man Intrapreneurship mit Startup Collaboration kombinieren kann.

Dank an Partner und Sponsoren
Der „Pitch im Paternoster“ wurde erstmal im Februar 2015 von JI, JI-Wien und WhatAVenture im Haus der Industrie organisiert und in diesem Jahr auch von der Industriellenvereinigung unterstützt. Großer Dank gilt den Sponsoren – der Infineon AG, dem Austria Wirtschaftsservice (AWS), Schönherr Rechtsanwälte sowie dem Aktienforum. Auch in diesem Jahr dabei war zudem Dealmatrix, die ein eigenes Bewertungstool für Startups konzipiert hat. Die entsprechende App kam auch beim „Pitch im Paternoster“ zum Einsatz.

  • Pitch im Paternoster“ (Foto: Markus Prantl/IV)
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  • Pitch im Paternoster“ (Foto: Markus Prantl/IV)
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  • Pitch im Paternoster“ (Foto: Markus Prantl/IV)
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  • Pitch im Paternoster“ (Foto: Markus Prantl/IV)
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