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Das 2018 gegründete Startup Druckster bietet Studierenden die Möglichkeit, ihre Lernunterlagen kostenlos auszudrucken.

Druckster startet kostenlosen Druckservice in Graz, Linz und Innsbruck

16. Juli 2020 | 08:26 Autor: Druckster Startseite, Oberösterreich, Tirol, Steiermark, Wien

Wien (A) Das Wiener Startup Druckster eröffnet ab Herbst mit Abholstationen auch in Graz, Linz und Innsbruck. Erst vor zwei Jahren wurde der gratis Druckservice für Studierende zum ersten Mal in Wien vorgestellt. Mit einer großen Nachfrage unter Studierenden und prominenten Unternehmenskunden wächst das junge Unternehmen weiter am heimischen Markt.

Gratis Lernunterlagen drucken für Studierende, finanziert durch relevante Jobangebote. Das Konzept von Druckster hat sich seit der Gründung 2018 nicht geändert. Bereits zu Beginn fand die Idee großen Anklang. Am ersten Tag nach dem Launch meldeten sich schon über 1.000 Studierende an. Damals war Druckster in Wien mit zwei Abholstationen vertreten.

Seit den letzten zwei Jahren schreitet die Expansion voran. Mittlerweile gibt es in Wien zehn Abholstationen, die meisten nahe der Uni Wien, WU und TU. Auch österreichweit wächst das Startup. Die Testphase für Abholstationen in Linz, Graz und Innsbruck begann bereits im Herbst 2019, mittlerweile hat sich der Druckservice in allen drei Städten erprobt und macht nun den nächsten Schritt. Graz liegt dabei im Fokus: Mit knapp 60.000 Studierenden ist die Universitätsstadt ein attraktiver Wachstumsmarkt. „Besonders aufgrund der TU blicken wir gespannt nach Graz“, sagt Stefan Salcher, Co-Founder und Geschäftsführer von Druckster, „beim Großteil unserer Unternehmenskunden stehen Studierende aus technischen Studiengängen nämlich hoch im Kurs.“

Dabei lief die gesamte Expansion bis jetzt ohne größeren Kapitaleinsatz: Das Unternehmen ist bisher vollständig eigenfinanziert und damit ohne Investoren an Bord. Die österreichweite Expansion läuft somit – ähnlich wie das Wachstum in Wien – primär über Mundpropaganda. Kooperationen mit einigen Studentenorganisationen (unter anderem mit AIESEC und uniforce) helfen darüber hinaus, die Zielgruppe zu erreichen.

Kooperationen mit der Österreichischen Post und der Wirtschaftsuniversität Wien
Beim Thema Kooperationen scheint das junge Start-up durchaus ambitioniert zu sein. So zählen auch große Unternehmen wie die Österreichische Post zu den strategischen Partnern von Druckster. „Ob im Vertrieb, in der Bereitstellung unserer Services oder beim Thema Wachstum – in all diesen Punkten ist es uns wichtig, Synergien zu nutzen. Da die Postfilialen zum Beispiel auch während des Lockdowns verfügbar waren, konnten wir in 5 Filialen österreichweit Studierende durchgehend mit Lernunterlagen versorgen. Und auch die rasche Skalierung unseres Versandservices war so möglich“, berichtet Stefan Salcher.

Ebenso besteht eine Kooperation mit dem WU Career Center. So wird einerseits direkt im Bibliotheksgebäude der WU Wien ein Druckstandort betrieben und andererseits auch der Kontakt zu relevanten Unternehmenskunden gestärkt.

Mit dieser schnellen Expansion hat sich die Zahl der pro Monat ausgedruckten Unterlagen zwischen Anfang 2019 und Anfang 2020 mehr als vervierfacht. Mittlerweile laufen pro Semester mehrere Millionen Seiten über Druckster – und das CO2-neutral, wie das Unternehmen betont. Dann kam die Corona-Krise, die für Druckster vor allem schnelle Innovationen notwendig machte, um sicherzustellen, dass die Lernunterlagen weiter die Studierenden erreichten. So führte Druckster bereits im März kontaktlose Abholstationen ein, der österreichweite Versandservice für ausgedruckte Unterlagen folgte wenige Tage später.

Gerade in Zeiten von Distance-Learning ist es dem jungen Unternehmen wichtig, Studierenden den Zugang zu physischen Lernunterlagen zu ermöglichen. „Das Phänomen Screen Fatigue ist für viele Studierende durch die Corona Krise noch verstärkt worden. Mehrere Stunden täglich vor dem Bildschirm zu verbringen, hat nicht nur auf die Aufmerksamkeit negative Auswirkungen. Gerade deshalb ist es uns wichtig, eine haptische und effektivere Alternative zu bieten“, betont Stefan Salcher.

Seitens der Unternehmenskunden ist auch Bewegung zu beobachten. Laut Stefan Salcher liege der Fokus mit Werbepartnern zunehmend auf Employer Branding. Druckster biete für Unternehmen eine innovative Möglichkeit, die heiß umkämpfte Zielgruppe der Studierenden zu erreichen. Gleichzeitig präferieren Studierende die in den Unterlagen platzieren Karrieremöglichkeiten gegenüber klassischer Werbung. Eine aktuelle unter Druckster-Usern durchgeführte Umfrage ergab, dass sich 41% der Studierenden noch mehr Infos über Karrieremöglichkeiten in ihren Druckster-Skripten wünschen, verrät uns Geschäftsführer Stefan Salcher.

Und wie geht es jetzt weiter? „Der Fokus liegt derweil auf der Akquise neuer Werbepartner“, sagt Stefan Salcher. Langfristig fasse man aber auch eine internationale Expansion ins Auge. „Teststandorte in Frankreich und Serbien versorgen bereits unsere ersten internationalen Beta-User mit kostenlosen Lernunterlagen.“

  • Finanziert wird der Druck über Job-Inserate, die in den gedruckten Dokumenten platziert werden. Die Plattform zählt damit zu den größten Online-Druckportalen in Österreich.
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Druckster e.U. | Stefan Salcher

Brigittenauer Lände 20/16, 1200 Wien
Österreich
+43 677 629 093 44

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