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Dr. Jutta Zorn-Schnötzinger Geschäftsführerin Brainpool, Peter Kollmann, Geschäftsführer KOLLMANN Versicherungsmakler International, Thomas Mennel, Leiter Schadenabteilung KOLLMANN Versicherungsmakler International (v.l.n.r)

Umfrage: „Der Versicherungsmakler: (k)ein Unbekannter?“

21. September 2010 | 15:50 Autor: boehler-pr Vorarlberg
- Makler steht unter anderem für günstigstes Versicherungsangebot und gute Beratung - Aktuell: Welche Sicherheit bieten Versicherungen bei Katastrophenschäden? - 25 Jahre Kollmann: 7.500 Kunden in Österreich, Südtirol, Liechtenstein und Süddeutschland

Nein, der Versicherungsmakler ist kein Unbekannter. Den meisten Menschen ist auch der Unterschied zwischen Makler und Versicherungsvertreter bekannt. Dies ergab eine vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Brainpool durchgeführte, repräsentative Untersuchung, deren Ergebnisse nun im Rahmen eines Pressegesprächs präsentiert wurden. „Die Studie zeigte außerdem, dass Versicherungsmakler als vertrauenswürdig und seriös angesehen werden. Allerdings stellen immer noch einige die Unabhängigkeit in Frage. Hier gilt es, aufzuklären, denn Unabhängigkeit genauso wie Objektivität sind wesentliche Grundsätze unseres Berufsstandes“, betont Peter Kollmann, Geschäftsführer des international tätigen Versicherungsmaklers Kollmann, der Anfang September sein 25-jähriges Jubiläum feierte.

Von Anfang Juli bis Mitte August 2010 befragten Mitarbeiter des Marktforschungsinstituts Brainpool insgesamt 406 Personen in Vorarlberg, Tirol, Südtirol und München mittels Telefoninterviews. Das Ziel der Studie lag unter anderem darin, das Wissen der Bevölkerung rund um den Berufsstand des Versicherungsmaklers zu eruieren. Für über 70 Prozent der Befragten ist der Versicherungsmakler kein Unbekannter und auch die Frage des Tätigkeitsbereichs wird von den meisten richtig beantwortet. Weiters kann die Mehrzahl die Unterschiede zwischen Versicherungsmakler und Versicherungsvertreter aufzeigen. „Dass ein Makler mehrere Versicherungen vertritt bzw. verkauft, ein Vertreter hingegen lediglich ein Produkt anbietet, steht für den Großteil außer Frage“, berichtet Brainpool-Geschäftsführerin Jutta Zorn-Schnötzinger.

Keine Abhängigkeit zwischen Versicherung und Maklern
Ein Drittel der Befragten erwartet sich, dass der Makler das beste und günstigste Angebot findet. Dies ist jedoch nur möglich, wenn man unabhängig ist, weiß Peter Kollmann: „Jeder Fünfte zweifelt an der Unabhängigkeit unseres Berufsstandes. Natürlich werden wir von den einzelnen Versicherungen bestens umworben. Das bedeutet aber nicht, dass wir abhängig von ihnen sind. Im Gegenteil: Dieses Werben kommt schlussendlich den Kunden zugute, denn wir können aus einer breiten, verschiedene und gute Produkte umfassende Palette auswählen.“ In Bezug auf die Erwartungshaltung spielen aber auch gute Beratung und Betreuung, Zuverlässigkeit, Seriosität, Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit eine wesentliche Rolle. Fachwissen und Kompetenz werden vorausgesetzt.“

Erfüllte Erwartungen – Zufriedene Kunden
Insbesondere wenn es um die Suche nach dem besten Angebot angeht, werden die Erwartungen erfüllt, interpretiert Jutta Zorn-Schnötzinger die Antworten: „So geben 79 Prozent der Befragten an, es treffe völlig bzw. eher zu, dass der Makler die günstigsten Versicherungen heraussuchen kann.“ 72 Prozent sind überdies der Ansicht, dass er imstande ist, die eigene Versicherungssituation zu verbessern. Hingegen glauben lediglich 46 Prozent, dass ein Makler höhere Sicherheit bietet.
Eines steht allerdings fest: Wer einen Makler hat, ist auch zufrieden mit ihm. „Nicht nur weil er die besten und günstigsten Angebote findet, sondern weil er sich zudem um alles kümmert und da ist, wenn man ihn braucht“, weiß Zorn-Schnötzinger.

Katastrophenschutz: In „ruhigen Zeiten“ vorsorgen
Aus aktuellem Anlass wurde beim Pressegespräch auch über das Thema „Katastrophenschutz“, welches durch das Juli-Hochwasser einmal mehr an Brisanz gewonnen hat, gesprochen. Laut Thomas Mennel, Leiter der Kollmann-Schadenabteilung, sind Schäden durch Hochwasser, Überschwemmung, Vermurung, Erdbeben, Lawinen und Lawinenluftdruck im Rahmen des Katastrophenschutzes versichert. Erdrutsch, Hagel oder Sturm sind in der Regel in der Sturmversicherung gedeckt. „Üblicherweise wird durch die Versicherungen eine Deckungssumme zwischen 3.500 und 10.000 Euro gezeichnet. Dies ist allerdings, wie sich gerade herausgestellt hat, deutlich zu niedrig und führte in vielen Fällen zu einer existenziellen Bedrohung“, räumt Mennel ein. Umso wichtiger ist es, gerade in ruhigen Zeiten, mit seiner Versicherung ein Einvernehmen über die gewünschte Deckungshöhe herzustellen. Nach Eintritt eines Schadenfalls sei es jedenfalls zu spät, so Mennel: „Gerade nach Katastrophenereignissen ist es beinahe unmöglich, kurzfristig eine entsprechende Deckung zu erhalten.“

Gefahr von Hochwasser? Risikolandkarte im Internet gibt Antworten
Geeignete Lösungsmodelle im Bereich der Katastrophendeckung sind übrigens bereits seit dem verheerenden Hochwasser im Jahr 2002 ein brisantes Thema in der Versicherungswirtschaft. In Österreich ist allerdings die Erfassung und Bewertung von Schadenpotenzialen gelungen. Mennel dazu: „Im Rahmen des Projekts Hochwasserrisikozonierung Austria, kurz HORA, liefert seit 2006 etwa eine webbasierte, digitale Risikolandkarte Informationen zur Exponierung der Gefahren Hochwasser und Erdbeben.“

25 Jahre Kollmann: Im Dienste der Kunden
„Mitte der 1980-Jahre bestand zwischen Maklern und Versicherungen bestenfalls eine Hassliebe. Das hat sich zum Glück und zugunsten der Kunden geändert“, zeigt sich Peter Kollmann, der seit über drei Jahrzehnten in der Versicherungsbranche tätig ist, erfreut. Am 1. September 1985 machte sich Kollmann selbstständig. 25 Jahre später zählt sein Unternehmen rund 7.500 Kunden – vom Privatkunden bis zum österreichischen Hochadel, vom Freiberufler bis zum Industrieunternehmen, von Spezialmärkten wie der Luftfahrt bis hin zu Sportlern und Künstlern. Neben dem Heimmarkt Vorarlberg bearbeiten 23 bestens ausgebildete Versicherungsspezialisten auch das restliche Österreich, Südtirol, das Fürstentum Liechtenstein sowie Süddeutschland. Die Zentrale befindet sich in Feldkirch, zudem verfügt Kollmann über Standorte in Eschen, Innsbruck, Bozen und München.

Factbox: Umfrage „Der Versicherungsmakler – (k)ein Unbekannter?“
•    Durchgeführt durch das unabhängige Marktforschungsinstitut Brainpool; im Auftrag der Kollmann GmbH
•    Befragungszeitraum: 5. Juli bis 14. August 2010
•    Insgesamt befragte Personen: 406
•    Telefonische Interviews mit halbstrukturiertem Fragebogen

Factbox: Katastrophenschutz
•    Versichert sind Schäden durch Hochwasser, Überschwemmung, Vermurung, Erdbeben, Lawinen und Lawinenluftdruck; Erdrutsch, Hagel oder Sturm durch Sturmversicherung gedeckt.
•    HORA: Hochwasserrisikozonierung Austria
o    Adressabfrage auf www.hochwasserrisiko.at – digitale Gefahren-Landkarte bietet Informationen, wie überschwemmungs- oder erdbebengefährdet Haus oder Grundstück sind
o    Geplant: Hagelzonierung, Implementierung von Daten der Wildbach- und Lawinenverbauung

Factbox: 25 Jahre KOLLMANN Versicherungsmakler International
•    Geschäftsführer Peter Kollmann
•    Gegründet am 1. September 1985
•    23 Mitarbeiter
•    ca. 7.500 Kunden in Österreich, Südtirol, Süddeutschland und im Fürstentum Liechtenstein
•    Standorte in Feldkirch, Eschen, Innsbruck, Bozen und München


    Kollmann Versicherungsmakler International

    Ardetzenbergstr. 6b, 6800 Feldkirch
    Österreich
    +43 5522 7778824

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