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Hubert Bertsch, der sich auch den Fragen von Moderator Alfons Haider stellte, und Gernot Kranabetter (kl. Bild r.) nahmen in Wien den Exportpreis in der Kategorie Industrie entgegen.

Exportpreis 2013 - Bertsch Holding GmbH gewinnt in der Kategorie Industrie

23. Juli 2013 | 08:18 Autor: WKV Vorarlberg

Feldkirch / Bludenz (A) Im Rahmen einer festlichen Abendgala haben Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl den Österreichischen Exportpreis 2013 verliehen.

In der Kategorie Industrie ging die Bertsch Holding GmbH als Sieger hervor. Angefangen als Kupferschmiede umfasst das nun in dritter Generation geführte, mittelständische Familienunternehmen heute 10 Standorte quer durch Europa.

„Ich gratuliere der Bertsch Holding zu dieser tollen Auszeichnung. Bertsch ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Gleichgewicht zwischen bodenständigem Regionalismus und dynamischem Internationalismus gefunden werden kann. Solche Unternehmen treiben durch ihr internationales Engagement den Aufschwung Vorarlbergs weiter voran“, freut sich WK-Präsident Manfred Rein über den Vorarlberger Gewinner.

Wichtiges Gütesiegel
„Die ausgezeichneten Unternehmen tragen mit ihren Leistungen dazu bei, dass Produkte und Dienstleistungen "Made in Austria" heute beliebter denn je sind. Der Exportpreis ist ein wichtiges Gütesiegel und soll möglichst viele weitere Unternehmen zum Schritt ins Ausland motivieren. Jeder einzelne Exporterfolg sichert Wachstum und Arbeitsplätze in Österreich“, sagte Minister Mitterlehner bei der Exportpreis-Gala. WKÖ-Präsident Christoph Leitl ergänzte: „Mit dem Exportpreis werden überdurchschnittliche Engagements und Erfolge heimischer Unternehmer im Ausland gewürdigt. Mit 189 Bewerbungen wurde heuer ein neuer Rekordwert bei den Einreichungen verbucht.“

Beurteilt wurden die Exportleistungen der vergangenen Jahre, vergeben wurde der Preis in sechs Kategorien: Gewerbe & Handwerk, Handel, Industrie, Information & Consulting, Tourismus & Freizeitwirtschaft sowie Transport & Verkehr.

go international verlängert
Anlässlich des 11. Österreichischen Exporttages präsentierten Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und WKÖ-Präsident Christoph Leitl die neuen Schwerpunkte der Internationalisierungsoffensive „go international“, die bis zum Jahr 2015 verlängert wird.

„Mit unserem Programm zur Exportförderung wollen wir die Platzierung Österreichs unter den Top-5 der Pro-Kopf-Exportländer Europas sichern und langfristig sogar unter die ersten drei vorstoßen. Dafür müssen wir noch stärker als bisher neue Märkte mit neuen Produkten erschließen“, sagte Mitterlehner, der in den nächsten zwei Jahren 4.000 Neuexporteure gewinnen will und dafür 31 Millionen Euro zur Verfügung stellt. In den vergangenen vier Jahren konnte durch das Exportprogramm die Zahl der Exporteure um 10.000 auf 44.000 gesteigert werden. Mit der neuen Offensive sollen 4.000 dazukommen“, so Mitterlehner. „Denn der Export schafft in Österreich Wachstum und Arbeitsplätze.“ 

Exportscheck
Als neues Angebot werden die bestehenden Exportschecks um einen Dienstleistungsscheck im Wert von 5.000 Euro ergänzt, um das Wachstumspotenzial wissensintensiver Dienstleistungen stärker zu nützen. Weitere IO-Instrumente sind die Unterstützung des Besuchs wichtiger Branchentreffs, Kongresse und Messen sowie die Teilnahme an Forschungskooperationen. Neben Marktstudien werden auch Rechtsberatungen und Risikoanalysen durchgeführt.

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