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Das Gründerduo Nicola Filzmoser und Cornelius Palm. (Foto: Happyr Health)

Happyr Health entwickelt Spiele-App als digitale Therapie für junge Migränepatienten

04. Mai 2020 | 08:17 Autor: WIRTSCHAFTSZEIT | Stephanie Turner Startseite, Deutschland, Liechtenstein, Burgenland, Schweiz, Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Wien, Tirol, Vorarlberg, Oberösterreich

Kremsmünster/Cambridge (A/GB) Migräne belastet die physische Gesundheit und das emotionale sowie soziale Wohlbefinden. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Millionen von Kindern leiden an dieser Krankheit - und das oft im Stillen. Nicola Filzmoser und Cornelius Palm haben es sich aufgrund ihrer Geschichte mit chronischen Schmerzen in der Kindheit zum Ziel gesetzt, diesen Kindern ein Ohr zu schenken. Die beiden Startup-Gründer wollen mit ihrer Happyr Health App junge Migränepatienten unterstützen, indem sie Spielmechanismen und wissenschaftliche Forschung kombinieren.

Durch die App können Kinder mit einem Augmented-Reality-Avatar, in einer sicheren und geschützten Umgebung sprechen und chatten. Anhand der Gespräche des Kindes sowie eines Eltern-Dashboards erkennt die App individuelle Migräne-Auslöser. "Auf der Grundlage dieses Migräne-Tagebuchs können wir psychologische Behandlungen innerhalb der Anwendung vorschlagen und an das Kind anpassen. Mit einem Team von Migräne-Experten und Psychologen werden wir im ersten Schritt kognitive Verhaltenstherapie in Form von mobilen Spielen zur Verfügung stellen", erklärt Cornelius Palm, CEO von Happyr Health, die Funktionsweise der App. Das Gründerduo, zwei Studenten der Universität Cambridge, hat es nach dem Studium und ihrer Startup Erfahrung in Österreich nach England verschlagen. Happyr Health ist Teil des Accelerate Cambridge-Programms an der Cambridge Judge Business School. Derzeit läuft eine britische Crowdfunding-Kampagne, um die erste Version der App entwickeln zu könnnen.


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