PIA Automation auf Expansionskurs

PIA Automation auf Expansionskurs
Franz Reiter, Co-Geschäftsführer PIA Automation Austria und Nikolaus Szlavik, Geschäftsführer PIA Automation Austria

Raaba-Grambach (A) Von Krisenstimmung bis hin zur Prosperität. Automatisierungsspezialist PIA Automation Austria mit Sitz in Grambach blickt auf ein auftragsreiches Jahr 2021 zurück und treibt Digitalisierung im Unternehmen weiter voran.

"Unsere Auftragslage hat sich über das gesamte vergangene Jahr positiv entwickelt. Das gibt uns Rückenwind bei all den schwierigen Einflüssen, mit denen die Wirtschaft insgesamt zu kämpfen hat. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukünftige Herausforderungen meistern werden", beschrieb Nikolaus Szlavik, Geschäftsführer der PIA Automation Austria, kurz die Jahresbilanz des Unternehmens Ende März.

Ein Gedanke, der Mitarbeiter*innen und Geschäftsführung zu einen scheint. Der eiserne Wille, die Produktion während zahlreicher Absonderungen, Lockdowns und Lieferschwierigkeiten "am Laufen zu halten", habe sich bezahlt gemacht, so Szlavik. OEM-Kunden und Unternehmenspartner würden sich von der Qualität der Leistung weiterhin überzeugt zeigen und investierten in Technologien des Unternehmens.

Krise bremst heimisches Unternehmen nicht aus
Diese Entwicklung sei allerdings nicht selbstverständlich, da die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Pandemie nach wie vor gegenwärtig sind. Zu Personalausfall, Fachkräftemangel und Kurzarbeit gesellten sich nicht nur bereits vorhandene Lieferschwierigkeiten, sondern zusätzlich auch der Ukraine-Konflikt, welcher sich eventuell negativ auf Lieferketten des Unternehmens auswirken könne. Das Unternehmen könne aufgrund von "steigenden Energiepreisen, Rohstoffmangel und hoher Inflation" indirekt betroffen sein, betont Szlavik die potenzielle Entwicklung der Geschäftslage mit einem ernsten Unterton. Derartige Auswirkungen würden allerdings gerade geprüft werden, um infolgedessen notwendige Weichen zu stellen.

Große Wachstumschancen sieht das Unternehmen in den Bereichen E-Mobilität und Digitalisierung. Megatrends, für die das Unternehmen passende Automatisierungslösungen bieten kann und die in den nächsten Jahren zahlreiche Chancen für PIA Automation bieten. Gleichzeitig ändern sich die Prozesse und Arbeitsweisen im Unternehmen. "Wir stehen vor der Herausforderung, uns an eine sich stets ändernde Ausgangslage anzupassen. Die Ausbreitung der Infektionen als auch Unterbrechungen der Lieferketten aufgrund von Umweltfaktoren machten ein Umdenken zwingend erforderlich", resümiert auch der Co-Geschäftsführer Franz Reiter die Lage. Pia hat sich hier sehr schnell angepasst und für seine Mitarbeiter nicht nur Homeoffice-Lösungen geschaffen, sondern an langfristigen hybriden Arbeitszeitmodellen gearbeitet. „Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter hat für uns einen sehr hohen Stellenwert“, betont Reiter. Auch in der Kommunikation mit den Kunden sieht sich das Unternehmen als Vorreiter in Sachen Digitalisierung. "Unsere Kunden können die Herausforderungen von morgen nicht allein mit hochwertigen Montageanlagen und traditionellem Service meistern". Der Ausbau des Digitalisierungsportfolios sei deshalb ein wichtiger Baustein der Unternehmensstrategie

Börsengang der Muttergesellschaft fördert Expansionskurs

Die innovativen Lösungen in den Bereichen Industrie 4.0 sowie E-Mobilität bestärkten die Unternehmensgruppe PIA auch in ihrem Bemühen, den Börsengang Ende März abzuschließen. Nach nahezu drei Jahren Vorbereitungszeit ist die PIA Group schlussendlich an der Shanghai Stock Exchange Star gelistet – ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, welcher trotz weltweitem Rückgang an sogenannten IPOs gelang. Beide Geschäftsführer zeigten sich begeistert, dass Know-how und Erfahrung in der Automatisierung sowie Digitalisierung überzeugen können und mit dem Börsengang das Wachstum der Gruppe weiter unterstützt werde.

 

PIA Automation Austria GmbH

  Teslastraße 8, 8074 Grambach bei Graz
  Österreich
  +43 316 4000-0

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