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Steuerexperte und TPA-Partner Sebastian Haupt

COVID-19-Krise: Kurzfristige Liquidität der Betriebe sicherstellen

20. März 2020 | 14:01 Autor: TPA Startseite, Wien

Wien (A) Die umfassenden Hilfspakete der Regierung für die heimische Wirtschaft rund um die COVID-19-Krise sind wichtig und notwendig. Noch ist aber nicht klar, welche Einnahmenausfälle tatsächlich abgegolten und wann Zahlungen erfolgen werden. Für unmittelbar von der Krise betroffene Unternehmen und Branchen ist daher jetzt vor allem eines wichtig: die Umsatz- und Gewinnprognosen an die Realität anzupassen und kurzfristig ihre Liquidität sicher zu stellen. Expertinnen und Experten von TPA helfen bei der Ausgaben- und Einnahmen-Analyse und bei der daraus abgeleiteten Liquiditätsplanung.

Die Corona-Krise stellt die gesamte Weltwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Auch in Österreich zeigen die notwendigen Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaftstreibenden. „Umfassende Rettungsschirme sind in Vorbereitung, können für manche aber zu spät kommen. Die Unternehmen – vom EPU bis zum Großunternehmen – sind jetzt genötigt, ihre Umsatz- und Gewinnprognosen zu revidieren. Eine besondere Herausforderung ist dabei, die kurzfristige Liquidität aufrecht zu erhalten“, weiß Steuerexperte und TPA-Partner Sebastian Haupt.

Was können krisengeschüttelte Unternehmen tun?
Es geht für Betriebe daher darum, sehr kurzfristig alle Ausgaben und Einnahmen zu analysieren und daraus die Liquiditätsplanung abzuleiten. Das kann wesentlich dazu beitragen, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Zentrale Kernpunkte:

Schnelle Analyse

  • des bisher geplanten Umsatzes und Gewinns
  • der Liquidität und aller Liquiditätspuffer, die kurzfristig eingesetzt werden können
  • des Auftragsbestandes / Standes der Bestellungen / Standes der gebuchten Dienstleistungen
  • der Lieferketten (Besteht das Risiko, dass die Aufträge mangels Erhalt der Inputfaktoren nicht umgesetzt werden können?)
  • Überprüfung der offenen Ausgangsrechnungen und aktives Einfordern von Zahlungen

  • Klärung, ob die Personalressourcen für die nächsten Wochen gesichert sind (Stichwort Kurzarbeit: wer geht in Kurzarbeit, wer nicht? Wie wirkt sich Kurzarbeit auf die Liquidität / den Personalaufwand aus?)

  • Überprüfung der eigenen Verbindlichkeiten: Wo kann man Zahlungen stunden lassen? Welcher Lieferant kann einem entgegenkommen? Welche Zahlungen gegenüber Behörden kann man aussetzen, stunden oder reduzieren?

  • Welche geplanten Investitionen kann man noch hinausschieben?

  • Kann man Mieten von Geschäftslokalen stunden, in Raten zahlen oder teilweise vorübergehend gänzlich aussetzen?
  • Gibt es ausständige Gutschriften von Behörden – zB für Forschungsprämien oder für Rückzahlungen von Steuervorauszahlungen?
  • Gibt es Möglichkeiten, laufende Finanzierungen günstiger zu gestalten – zB Zinsen reduzieren oder stunden?
  • Und nicht zuletzt: Welche Gelder aus den Hilfspaketen der Regierung können geltend gemacht werden?

Je nach Branche werden die Fragen rund um die Liquiditätssicherung noch deutlich vielschichtiger ausfallen.

Sobald aber die wesentlichen Punkte geklärt sind, können diese Ergebnisse in eine Planrechnung mit integrierter Liquiditätsplanung einfließen und so helfen, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Die gesammelten Daten und Fakten helfen dann auch bei notwendigen Finanzierungsgesprächen mit Banken und Investoren.

Über TPA: Zahlen und Fakten
TPA ist eines der führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Österreich. Das Angebot umfasst Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung. 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vierzehn österreichischen Niederlassungen stehen Ihnen zur Seite. Unsere Standorte finden Sie in Graz, Hermagor, Innsbruck, Klagenfurt, Krems, Langenlois, Lilienfeld, Linz, Schrems, St. Pölten, Telfs, Villach, Wien und Zwettl.

Die TPA Gruppe ist – mit rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – neben Österreich in elf weiteren Ländern in Mittel- und Südosteuropa tätig: Albanien, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn.

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