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Klimawandelanpassung: innovative Technologien und regionale Resilienz als Lösung?

27. August 2021 | 14:08 Autor: Klima- und Energiefonds Startseite, Tirol, Wien

Wien/Alpach (A) Am 30. August diskutiert der Klima- und Energiefonds im Rahmen der Wirtschaftsgespräche des Europäischen Forum Alpbach mit seinen internationalen Gästen darüber, wie kritische Infrastruktur an den Klimawandel angepasst werden kann.

Der vergangene Sommer hat es eindrücklich gezeigt: An der Anpassung an die Folgen des Klimawandels führt – trotz aller Bemühungen zur CO2-Reduktion – kein Weg vorbei. Doch welche Strategien sind erfolgreich? Es wird ein effizientes Zusammenspiel innovativer Technologien und regionaler Anpassungsprojekte brauchen, will man rasch messbare Erfolge vorweisen. Gelingt es darüber hinaus, rot-weiß-rotes Know-how am globalen Markt zu etablieren, profitiert der Standort und die Konjunktur erfährt spürbaren Aufwind.

Durch Hitze verbogene Schienen, umgestürzte Bäume auf Stromleitungen, vermurte Straßen – Wetterextreme schaden unserer Infrastruktur. Regionale Stromausfälle, gesperrte Straßen und Bahnstrecken sind die spürbaren Folgen. Doch sie sind mehr als nur ein temporäres Problem für den Menschen, der so vielleicht unangenehme Umwege oder den mehrstündigen Stromausfall in Kauf nehmen muss. Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel: „Schäden an kritischer Infrastruktur durch Wetterextreme verursachen massive Kosten. Lösungen, um Infrastruktur widerstandsfähiger zu machen, sollen neue Technologien wie kälte- und hitzeresistente Materialen, neue Planungsprinzipien und Bauweisen sowie wissenschaftsbasierte Foresight bringen. Wir diskutieren mit unseren Gästen, wie sich Wirtschaftsunternehmen vorbereiten müssen – um auch wirtschaftlich langfristig überleben zu können.“

Darüber hinaus verspüren Menschen bereits jetzt, wie der Klimawandel ihren Alltag beeinflusst und ihren Wohlstand beeinträchtigt: Gesundheitliche Belastungen und Hitzewellen oder die Einwanderung neuer Arten sind nur einige wenige Beispiele, die zeigen, wie österreichische Regionen unter dem Klimawandel leiden. Klima- und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Es sind nicht nur Umweltschäden, die die heimischen Regionen zu beklagen haben. Vielfach geht es um das regionale wirtschaftliche Überleben. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, bereiten sich Modellregionen mit individuellen Konzepten auf den Klimawandel vor. Ein vielversprechender Ansatz sind kluge Anpassungsmaßnahmen, um die negativen Folgen des Klimawandels zu minimieren und die sich eröffnenden Chancen zu nutzen. Wir zeigen bei unserer Session anhand konkreter Beispiele aus der Praxis, welche Maßnahmen Gemeinden ergreifen können.“

Es diskutieren unter der Moderation von Cornelia Ertl:

  • Blaž Kurnik, Head of Group Climate Change Adaptation and LULUCF, Europäische Umweltagentur, Belgien
  • Esther Hoffmann, Senior Researcher, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Deutschland
  • Stefan Niessen, Head of Technology Field Energy Systems, Siemens Corporate Technology, Deutschland
  • Natalie Prüggler, Managerin der Klimawandel-Anpassungsmodellregion „Zukunftsregion Ennstal“, Österreich

    Klima- und Energiefonds

    Leopold-Ungar-Platz 2 / Stiege 1 / 142, 1190 Wien
    Österreich
    +43 1 585039-0

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