< Zurück zur Übersicht

BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss und Wolfgang Gleissner.

Bundesimmobiliengesellschaft erwirtschaftet EBIT von 1,07 Milliarden Euro

27. April 2021 | 14:48 Autor: APA-OTS Startseite, Wien

Wien (A) Positive Bilanz für die BIG im Jahr 2020: Die Gesellschaft investiert mehr als eine Milliarde Euro und sichert Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft.

Die Ergebnisse im Überblick

  • BIG Unternehmensbilanz 2020 bestätigt den Wachstumskurs des Konzerns – EBITDA und EBIT jeweils über dem Vorjahreswert
  • BIG sichert auch im Covid-Krisenjahr Arbeitsplätze und sorgt für Stabilität
  • Mit mehr als 70 Projekten in der Bauphase und einem damit verbundenen Investitionsvolumen von EUR 1,1 Mrd. sichert die BIG rund 11.600 Arbeitsplätze im Jahr
  • ARE Austrian Real Estate baut Portfolio im Büroimmobilien-Segment aus


Die nach IFRS bilanzierende BIG verzeichnete im Geschäftsjahr 2020 bilanzielle Zugänge in Höhe von EUR 815,7 Mio. (Vorjahr EUR 570,2 Mio.). Der überwiegende Teil davon entfällt auf Neubau- und Sanierungsprojekte mit EUR 554,0 Mio. (Vorjahr EUR 481,3 Mio.).

Die Investitionen in Bautätigkeiten beliefen sich im Geschäftsjahr 2020 auf EUR 1.079,7 Mio. (Vorjahr EUR 869,1 Mio.). Davon entfielen insgesamt EUR 931,9 Mio. (Vorjahr EUR 723,2 Mio.) auf Investitionen aus Bautätigkeiten im Bestands- und Entwicklungsgeschäft und EUR 147,8 Mio. auf Instandhaltungsmaßnahmen (Vorjahr EUR 145,9 Mio.). Die meisten Aufträge für Instandhaltung werden an inländische Klein- und Mittelbetriebe vergeben.

Viele dieser Bauvorhaben sind Meilensteine für die kontinuierliche Optimierung der öffentlichen Infrastruktur.

Mit 7,3 Mio. m² vermietbarer Fläche aufgeteilt auf 2.003 Liegenschaften gehört der BIG Konzern zu den größten konjunkturellen Impulsgebern im österreichischen Hochbau. Das Portfolio gliedert sich in die Unternehmensbereiche Schulen, Universitäten, Spezialimmobilien sowie Büro- und Wohnimmobilien.

Die Mieterlöse im Berichtsjahr 2020 betrugen EUR 896,3 Mio. und lagen damit um insgesamt EUR 18,1 Mio. über dem Vergleichswert des Vorjahres (EUR 878,2 Mio.). Diese Steigerung resultierte aus Ankäufen, Projektfertigstellungen und Neuvermietungen (EUR +19,4 Mio.), Flächenanpassungen (EUR +4,2 Mio.) sowie Indexanpassungen (EUR +0,7 Mio.).

Das operative Ergebnis (EBITDA) mit EUR 731,1 Mio. stieg gegenüber dem Vorjahr um EUR 44,8 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf den oben erwähnten Zuwachs bei den Mieterlösen (EUR +18,1 Mio.) zurückzuführen.

Das EBIT lag mit EUR 1.070,2 Mio. unter dem Vorjahreswert. Dieser negative Effekt resultiert in erster Linie aus dem Bewertungsergebnis (EUR -84,9 Mio.), der nur teilweise durch den Anstieg des EBITDA kompensiert werden konnte.

Im Wesentlichen generiert sich das Neubewertungsergebnis des BIG Konzerns aus gestiegenen Bodenwerten sowie gestiegenen Gebäudewerten bei Immobilien in guten und sehr guten Lagen aufgrund der anhaltend positiven Marktentwicklung. Gegenüber 2019 zeigt sich jedoch eine Abflachung dieser Entwicklung. In weiterer Folge sank der Gewinn der Periode um EUR 36,5 Mio. auf EUR 759,1 Mio.

Die Eigenkapitalquote liegt stabil bei rund 54 Prozent. Das gesamte Finanzierungsvolumen belief sich zum Stichtag 31.12.2020 auf EUR 3.959,9 Mrd. – rund 79 Prozent (EUR 3.120,3 Mio.) entfallen auf langfristige Finanzierungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

  • uploads/pics/BIG_ARE_Konzernzentrale1__c__David_Schreyer.jpg

BIG | Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

Hintere Zollamtsstraße 1, 1030 Wien
Österreich
+43 5 0244 - 0

Details


< Zurück zur Übersicht