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Wohnwagon belegt den dritten Platz in der Kategorie Unternehmen

Zwei österreichische Unternehmen beim New Work Award 2019 ausgezeichnet

08. März 2019 | 15:06 Autor: Ketchum Publico Startseite, Wien

Wien (A) Quereinsteiger als digitaler Nachwuchs, Kulturwandel in traditionellen Unternehmen oder ein 5-Stunden-Arbeitstag? Für viele Unternehmen mag dies nach ferner Zukunftsmusik klingen, nicht jedoch für die Gewinner des New Work Awards 2019. XING, das größte berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum, hat zum sechsten Mal den Preis für zukunftsweisendes Arbeiten verliehen. Im Rahmen der New Work Experience wurden in den Kategorien „Unternehmen/Institutionen“, „Teams“ und Einzelpersonen als „New Worker“, die Gewinner gekürt.

Insgesamt wurden mehr als 200 Bewerbungen eingereicht. Nachdem zunächst eine elfköpfige New Work-Jury eine Shortlist mit den vielversprechendsten Initiativen und Persönlichkeiten erstellt hatte, entschied die Online-Community mit mehr als 30.000 abgegebenen Stimmen die finale Wahl.

Die Gewinner auf einen Blick

Kategorie Gewinner

Unternehmen/Institutionen
 1. Platz Rheingans Digital Enabler
 2. Platz Alnatura
 3. Platz Wohnwagon
Teams  
 1. Platz Bosch
 2. Platz Transition Team HOCHBAHN
 3. Platz Merck Gruppe
New Worker 
 Georg Gasteiger, Dalia Das, Peter-Georg Lutsch
Sonderpreis
 Initiative "Rituals for Change"

Rheingans Digital Enabler ist Unternehmen des Jahres – Wohnwagon aus Österreich auf Rang 3
In der Kategorie „Unternehmen/Institutionen“ konnte die Agentur Rheingans Digital Enabler aus Bielefeld überzeugen. Auch wenn Prozesse deutlich komplexer und schnelllebiger werden und von Mitarbeitern oft umfassende Erreichbarkeit gefordert wird, priorisiert die Agentur eine ausreichende Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter. Dazu hat Rheingans den 5-Stunden-Arbeitstag eingeführt. Konkret heißt das: Die tägliche Arbeitszeit von 8 bis 13 Uhr wird intensiv und gewissenhaft genutzt. Dabei arbeiten alle Mitarbeiter selbstorganisiert. Meetings werden möglichst kurz und hochkonzentriert durchgeführt. Störfaktoren wie Smalltalk oder Smartphone-Nutzung werden vermieden.

Das Unternehmen Alnatura belegt den zweiten Platz des diesjährigen New Work Awards. Die Produktions- und Handelsgesellschaft setzt in ihrer Unternehmenspolitik auf Selbstorganisation, eigenverantwortliches Arbeiten und eine „Führung durch den Kunden“. Hierfür gibt ein Kernteam in der Unternehmenszentrale Impulse, um neue Formen der Zusammenarbeit zu testen und mehr Verantwortung an die einzelnen Märkte und ihre jeweiligen Belegschaften zu geben.

Den dritten Platz belegt ein Unternehmen aus Österreich. Wohnwagon produziert nachhaltige Tiny Houses, die sich selbst mit Strom, Wärme und Wasser versorgen können. Um die Grundsätze der Selbstversorgung auf ein neues Niveau zu heben, arbeitet Wohnwagon an einem neuen Projekt, in dessen Rahmen sogar ein autarkes Dorf in Niederösterreich entsteht.

Österreicher Georg Gasteiger als New Worker 2019 ausgezeichnet
In der Kategorie „New Worker“ konnten drei Einzelpersonen den Preis für sich entscheiden. Der Österreicher Georg Gasteiger hat mit seinem 400 Jahre alten Bauernhof-Ensemble ein angesagtes „New Work Retreat“ in den Tiroler Alpen etabliert. Das „Gemeinschaftsgefühl auf den Bergen“ rückt in den Vordergrund und so gilt der Mesnerhof-C in Österreich als Leuchtturmprojekt für Tourismusinnovationen.

Dalia Das, Gründerin der Schule für digitale Talente „neue fische“, hat sich des Fachkräftemangels in der IT-Branche angenommen. In nur drei Monaten bildet die Schule Quereinsteiger oder Studienabbrecher zu nachgefragten Softwareentwicklern und Data Scientists aus. Hierbei bezieht „neue fische“ führende Unternehmen ein und vernetzt die Teilnehmer aktiv mit der Wirtschaft.

Mit Peter-Georg Lutsch wird der Mitgründer der Plattform Sidepreneur.de als „New Worker“ ausgezeichnet. Seine Plattform richtet sich an Erwerbstätige, die nebenberuflich ein eigenes Business aufbauen oder als Freelancer an ihrer Geschäftsidee oder einem Produkt arbeiten. Die Community hat sich zum Ziel gesetzt, die sogenannten „Sidepreneure“ zu unterstützen, sie zu inspirieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich untereinander noch besser zu vernetzen.

„Working Out Loud“ Initiative von Bosch gewinnt den ersten Preis in der Kategorie „Teams“
In der Kategorie „Teams“ konnte Bosch Jury und Online-Community überzeugen. Mit der Initiative „Working Out Loud“ entstand bei Bosch die bislang größte Graswurzelbewegung in der Unternehmensgeschichte. Ein Team wechselt basierend auf den aktuellen Aufgaben in seiner Zusammensetzung und arbeitet fast ausschließlich virtuell, offen und transparent zusammen. Dabei bewirkt die „WOL-Methode“ nicht nur eine Intensivierung der internen Vernetzung, sondern auch eine Steigerung von Selbstorganisation und Selbstbestimmung seitens der Mitarbeiter.

Das Transition Team der HOCHBAHN belegt den zweiten Platz. Das Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, bereichsübergreifend agile Methoden und Prozesse zu etablieren, um einen Kulturwandel anzustoßen und ein „agiles Mindset“ beim mehr als 100 Jahre alten Mobilitätsanbieter zu vermitteln.

Der dritte Platz des New Work Award geht an das Innovation Center der Merck Gruppe. Anlässlich seines 350-jährigen Jubiläums hat das Unternehmen ein Zentrum erschaffen, das sowohl Mitarbeitern als auch Externen ein Innovations-Ökosystem

Sonderpreis für die Initiative „Rituals for Change“ – individuelle Rituale für Unternehmen
Im Rahmen der New Work Experience wurde von der diesjährigen Jury zudem ein Sonderpreis verliehen. Dieser ging an Frederik Pferdt, Nina Fischer, Matthias Wesselmann und Frederik Frede. Das Team hat einen Design-Prozess entwickelt, mit dem jede Organisation eigene Rituale für den Wandel entwickeln und implementieren kann. Aus diesem Prozess entstand die Initiative „Rituals for Change“.

Jury-Mitglied Joana Breidenbach hebt die Preiswürdigkeit der Initiative hervor: „Wenn ein Unternehmen sich einem Wandel durchziehen will, dann muss es seinen Mitarbeitern zeitgleich auch Sicherheit vermitteln. Individuelle Rituale können dabei helfen, Kulturen zu schaffen, die Veränderungen zulassen. Die Initiative ‚Rituals for Change‘ schafft hierdurch einen besonderen Prozess, der Unternehmen dabei hilft, ihre Transformation erfolgreich zu meistern.“

Thomas Vollmoeller, CEO der XING SE, unterstreicht die gestiegene Bedeutung der New Work Experience: „Die große Nachfrage an der New Work Experience zeigt, dass immer mehr Menschen die Zukunft der Arbeit mitgestalten wollen. Mit der vierten New Work Experience werden wir daher noch mehr Impulse für eine neue und bessere Arbeitswelt geben.“

    WW Wohnwagon GmbH

    Arnethgasse 42, 1160 Wien
    Österreich
    +43 660 4814393

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    XING AG

    Wollzeile 1-3, 1010 Wien
    Österreich
    +43 1 2367659-0

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