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Wie viel Mut braucht die digitale Transformation beim digitalen T-Breaktfast von Magenta

30. November 2020 | 08:41 Autor: Magenta Startseite, Wien

Wien (A) Bereits zum dritten Mal fand das etablierte Eventformat „T-Breakfast“ von Magenta in digitaler Form statt. Gemeinsam mit Matthias Strolz, Autor, Wachstums Coach und Impact Unternehmer, diskutierten Andreas Bierwirth, CEO Magenta Telekom, und die Gastgeberin Maria Zesch, CCO Business & Digitalization Magenta Telekom, darüber wie viel Mut es für Fortschritt braucht, welche Chancen die Krise bietet und vor allem wie viel Mut die digitale Transformation verlangt, die durch die Corona-Krise angestoßen worden ist. Über 200 TeilnehmerInnen aus der österreichischen Wirtschaft waren digital „zu Gast“.

Das Jahr 2020 hat Unternehmern, Führungskräften, sowie Angestellten, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit wirtschaftliche Entscheidungen treffen mussten, viel Kraft und Mut abverlangt. Angefangen beim Mut zu vertrauen und den Großteil der MitarbeiterInnen ins Homeoffice zu schicken über den Mut weiterzumachen und gerade in Krisenzeiten unbekannte Wege zu gehen.

„Es ist mutig, nach Corona voll digitalisiert zu bleiben – wir sollten das Neue erhalten und nicht versuchen in die alten Bahnen zurückzukehren. Unternehmerische Entscheidungen sind vor allem dann nötig und nicht nur mutig, wenn es Stillstand gibt. Experimentieren ist wesentlich, Risiken sind nötig – auch die Bereitschaft zu investieren. All das gelingt aber nur als Teamleistung mit wachen Köpfen, die Veränderungen entwerfen, aber auch hinterfragen um sie schlussendlich erfolgreich und zukunftsorientiert umzusetzen“, so Andreas Bierwirth.  

Das Neue braucht die Spannung und die Krise um, zur Umsetzung zu kommen.
Matthias Strolz sieht die Corona-Krise als Wegbereiter für viele Chancen: „Mit Corona kam nicht der große Stillstand, Corona ist nicht die große Stopptaste gewesen, sondern das Gegenteil. Die Evolution hat sich beschleunigt – mit der Notwendigkeit große Anpassungsleistungen zu erbringen. Als Unternehmen und Person muss man sich die Frage stellen: Wie erbringen wir die Adaptionsleistung auf die sich ändernde Welt?“

Um in diesen Zeiten handlungsfähig zu bleiben, ist es jetzt wesentlich, seine unternehmerische Grundhaltung klar zu definieren – sieht man sich in der Rolle eines Piloten oder eines Passagiers, begreift man sich als Spielball externer Dynamiken oder als Spielmacher des eigenen Lebens? „Jetzt ist die Zeit, um ein Piloten-Mindset zu integrieren. Wenn ich mich jetzt nicht selber neu definiere, wann dann? So viel Neues, wie in diesen Jahren aufstehen wird, hat es seit 1945 nicht mehr gegeben. Die Irritation ist die Mutter der Innovation. Erstere ist groß – und ebenso groß wird das Level an Innovation sein“, führt Strolz fort.

Bierwirth verweist an dieser Stelle auf den Vorteil von diversen Teams: „Ich halte es für besonders wichtig gerade jetzt auf Diversität in den einzelnen Teams zu achten. Wenn die Aufgaben klar verteilt sind und jeder seine Rolle kennt, geht etwas weiter, anstatt, dass Stillstand eintritt.“

„Aktuell erleben wir so viel Veränderung wie noch nie zuvor in der Geschichte der jetzt lebenden Generation mit Chancen für alle und jeden. Doch hier wird sich die Spreu vom Weizen trennen“, meint Strolz. „Habe ich das Mindset, diese Chancen zu ergreifen? Sehe ich mich als ein schöpferisches Wesen- und erkenne ich die Zukunft als einen Raum, den ich miterschaffe? Der Boden ist jetzt aufgeackert – persönliche und unternehmerische Schöpfungsakte sind gefragt.“

Digitale Transformation von Prozessen stärkt Österreichs Wirtschaft
„Als Partner und Begleiter von Unternehmen beobachten wir zunehmend die Dringlichkeit weiterer Digitalisierung. Viele sehen aktuell extreme Chancen für ihr Business. Im internationalen Vergleich hat Österreich dennoch Aufholbedarf – was man auch im DESI-Index (Digital Economy and Society Index) ablesen kann. Als Telekommunikationsunternehmen sind wir wesentlicher Partner für digitale Transformation und sehen viele Chancen beispielsweise im Cloudbereich“, so Maria Zesch.

 Viele Unternehmen haben bereits im März auf Homeoffice umgestellt, doch das alleine reicht nicht mehr: Der Handel ist besonders stark von Veränderung betroffen, der Online Handel boomt wie nie zuvor. Manche Branchen verzeichnen 300 Prozent Steigerung des Datenverkehrs auf digitalen Kanälen. Sogar der Online Lebensmittelhandel ist um 25 Prozent gestiegen, obwohl Supermärkte durchgehend geöffnet waren. 52 Prozent der Befragten in einer aktuellen Umfrage von Kearney sagen jetzt schon, dass sie weiterhin online einkaufen werden*. „Ein großer Teil der Güter, die online bezogen wird, wird bei internationalen Anbietern bestellt. Hier gilt es für lokale Unternehmer nun schnell zu reagieren, Geschäftsmodelle zu adaptieren, Produkte, Prozesse sowie die Kundenkommunikation zu digitalisieren, um die österreichische Wirtschaft zu stärken“, führt Zesch weiter aus.

Magenta Telekom sorgt für Know-How Transfer
„Unser Tagesgeschäft ist die Digitalisierung, das ermöglicht uns das geballte Know-How zum Kunden zu bringen. Wir vereinen das Wissen eines global tätigen Unternehmens mit unserem regionalen Know-How vor Ort. Aktuell machen wir beispielsweise viele Digitalisierungs-Workshops mit Kunden und zeigen unter anderem, wie wir als Unternehmen ‚New Ways of Working‘ umsetzen und welche Chancen in Unternehmen in der Digitalisierung liegen – so schaffen wir Nutzen und Austausch für beide Seiten“, so Zesch.  

Im Business-Bereich wurde durch die Epidemie verdeutlicht, dass sich alle Bedürfnisse von Kunden unterscheiden und sie im Rahmen von digitalen Transformationsprozessen maßgeschneiderte Lösungen für ihre Ansprüche brauchen. Zum einen unterstützen die ExpertInnen bei Magenta Telekom hier durch individuelle Beratung. Zum anderen möchte Magenta ihren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit bieten, sich proaktiv einen Überblick über digitale Lösungen verschaffen zu können.

Die Möglichkeit dazu bietet eine eigens entwickelte Webcast-Serie zu den Schwerpunktthemen Vernetzter Arbeitsplatz, Homeoffice und Digitalisierung in ausgewählten Branchen. Die Teilnehmer erfahren von Fachleuten und Wirtschaftstreibenden aus erster Hand, wie sie sich ihren Vorsprung in eine vernetzte, digitale Zukunft sichern.

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