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Podium: Peter Pendl, Lucas Winter, Peter Parycek, Gerald Steiner, Monica Rintersbacher, Gerhard Krennmair und Roman Chromik (Foto: Uni Krems)

WdF-Podiumsdiskussion: "Digitalisierung, das neue Wundermittel?“

22. Mai 2017 | 14:22 Autor: APA-OTS Österreich, Niederösterreich, Wien

Wien/Krems (A) Bei der Veranstaltung des Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) an der Donau-Universität Krems, diskutierte eine Expertenrunde über die Chancen und Risiken der Digitalisierung.

Univ.-Prof. Dr. Gerald Steiner (Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung der Donau-Universität Krems) warf zu Beginn die Frage auf, welche Wechselwirkungen es zu berücksichtigen gäbe und welche Kompetenzen gefordert sind, um Inhalte besser zu erfassen und kommunizieren zu können. Durch die virtuelle Kommunikation werden die face-to-face-Kontakte nicht substituiert, sondern ergänzt.

Univ.-Prof. Dr. Peter Parycek (Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung) regte Organisationen an, zu analysieren, wofür sie im digitalen Zeitalter stehen und wie ihre Geschäftsprozesse bzw. Businessmodelle optimiert werden können.

Strategien und Erfolgsmodelle
„Digitalisierung ist kein Zukunftsthema, sondern bereits jetzt gefragt. Gerade im Hinblick auf die Internationalisierung zur Wettbewerbsfähigkeit ist sie von absoluter Relevanz. Österreich liegt in diesem Bereich gut im Rennen“, so Mag. Monica Rintersbacher (Leitbetriebe Austria).

Mag. Roman Chromik (Cards & Systems) sah hingegen derzeit „mangelndes Problembewusstsein“ bei den Entscheidungsträgern und das Fehlen klarer Zielsetzungen gegeben; dies wertete er als kritischen Erfolgsfaktor bei der Digitalisierung. Dr. Lucas Winter (DOKA Ventures) empfahl, die Hürden bei der Industrie 4.0-Einführung am besten durch Ausprobieren zu überwinden. Digitalisierung sei meistens als disruptiv zu betrachten.

Dr. Peter Pendl (Dr. Pendl und Dr. Piswanger Management Partner) setzt in der Personalberatung mittlerweile auf Digitalisierungs-Modelle, um den Such- und Auswahlprozess zu vereinfachen und zu beschleunigen. Wichtig sei dabei der fließende Übergang zwischen digitalen und analogen Verfahren, denn Interviews sind weiterhin unabkömmlich, wenngleich sie digital unterstützt werden.

Die Diskussion wurde von Gerhard Krennmair, Vorstandsmitglied des WdF-NÖ, moderiert.

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