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Ali Mahlodji mit Bernd Bugelnig, CEO von Capgemini in Österreich

watchado-Gründer Ali Mahlodji spricht im Rahmen des PMI Forums über die Generation NEXT

24. September 2019 | 10:50 Autor: Melzer PR Group Startseite, Wien

Wien (A) Im Rahmen des PMI Forums beschäftigte sich whatchado-Gründer Ali Mahlodji mit der „Generation NEXT: Führen neuer Generationen“. Diese Jugend wird bald das Denken, Handeln und Fühlen von Unternehmen völlig auf den Kopf stellen. Eine Herausforderung auch in Sachen Recruiting.

Demotiviert, desinteressiert, desillusioniert - die Generation NEXT ist mit vielen Klischees konfrontiert. Das PMI Austria Chapter, die heimische Niederlassung des Project Management Institute, bot im Rahmen ihres Forums die Chance zur Vorurteils-Korrektur. Speaker Ali Mahlodji, Gründer der Berufsorientierungs-Plattform whatchado, betonte das große Potenzial junger Menschen, die anders ticken als frühere Generationen.

Sie sind in einer Welt des Wandels aufgewachsen, wo viele Glaubenssätze oder Versprechen ihre Gültigkeit verloren haben - so wie der lebenslange Arbeitsplatz. „Es gibt keinen Job mehr, wo Mitarbeiter vom Berufsbeginn bis zur Pension bleiben. Das wollen Jugendliche auch nicht mehr. Sie suchen vielmehr Unternehmen, die glaubhaft vermitteln können, dass sie über einige Jahre hinweg eine sinnvolle Tätigkeit anbieten können“, vermerkte Mahlodji.

Sinn statt Dauerstress und Burn Out
Denn Youngster betrachten den Broterwerb nur noch bedingt als Hamsterrad, wo für Geld und Karriere jede Belastung in Kauf genommen wird. Gefragt sind Werte hinter der Aufgabe statt Dauerstress und Burn-Out. „Sinn darf kein Luxusthema sein in einem Betrieb“, betonte der Speaker. Die Generation fragt nach, was es so auf sich hat mit Freizeit, Nachhaltigkeit oder Klimaschutz. Wer keine Antworten hat, könnte beim Recruiting im Regen stehen. „Dann bleiben solche Fachkräfte nur kurz oder gehen gleich zu einem anderen Arbeitgeber“, warnte Mahlodji. Gegensteuerung setzt voraus, dass die Verantwortlichen auf die Bedürfnisse der Jugend eingehen, ihre Sichtweise einnehmen und „Haben wir immer so gemacht“-Dogmen aufweichen. Die Generation NEXT ist mit Disruption und Digitalisierung aufgewachsen und lebt heute Veränderung.

Genau diese Dynamik sollen sich Unternehmen zunutze machen und ihre internen Strukturen flexibilisieren, rät Mahlodji. Gepaart mit der Erfahrung sowie der Job-Weisheit älterer Arbeitnehmer kann eine Schiene in die Zukunft gelegt werden. Auch zu jenen Zielen, die der Jugend sehr wichtig sind: Orientierung sowie Sicherheit. So steigt die Chance für HR-Chefs, Neueinsteiger an Bord holen zu können.

Bernd Bugelnig, CEO von Capgemini in Österreich und Gastgeber im Office im Millennium Tower, kennt diese Praxis: „Junge Leute sind fordernd und wollen auch auf Karrieremessen gar nicht, dass wir ausschließlich über das Unternehmen erzählen, sondern sie decken uns mit Fragen ein. Sie sind sehr selektiv, was den Schritt ins Berufsleben betrifft. Man muss also darauf reagieren, wie die Generation NEXT heute arbeitet und kommuniziert.“

Ali Mahlodji – vom Flüchtling zum Top-Manager
Ali Mahlodji kann auf ein schillerndes Leben verweisen. Flüchtling, Schulabbrecher, über 40 Jobs von der Putzhilfe über Lehrer bis zum Manager. Er ist Gründer und Chief Storyteller der Web-Berufsorientierungsplattform whatchado, EU-Jugendbotschafter sowie EU Ambassador For The New Narrative. Seit 2018 arbeitet der 38-jährige auch als Trendforscher beim renommierten Zukunftsinstitut.

    Capgemini Consulting Österreich AG

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