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Top Speaker über die Zukunft des Internets der Dinge bei der IoT Innovation Tour in Wien

21. September 2018 | 09:52 Autor: A1 Startseite, Wien

Wien (A) Zusammen mit seinem Team empfing Gerald Friedberger, Country Manager für die Software AG in Österreich IT-Manager, Geschäftsführer und Journalisten in der Sky Stage im Tech Gate Vienna. Neben Erfahrungsberichten von Anwendern aus Industrie, Logistik und Handel zeigten Showcases, wie die Umsetzung von IoT-Projekten in der Praxis funktioniert. Gastredner waren Cumulocity-Gründer Bernd Groß, Francis Cepero, A1 Digital, und Bodo Erken, Trackerando über IoT.

„Das Potenzial von IoT für die Industrie ist immens und allmählich kommen die ersten Lösungen auch tatsächlich im Markt an. – Die Monetarisierung von Ideen beginnt. Wer die neuen Chancen nutzen möchte, braucht eine führende IoT-Plattform, mit der schnell und einfach Projekte umgesetzt werden können. Geschwindigkeit zählt nun mehr denn je. Auf der IoT Innovation Tour wollen wir bereits funktionierende Lösungen sowie die Wege dorthin präsentieren“, betonte Friedberger.

Learn from the best: Der Weg zum erfolgreichen IoT-Projekt
Aber was haben bereits erfolgreiche IoT-Projekte gemeinsam? Und wie startet und entwickelt man selbst ein solches? Antworten auf diese Fragen gab Bernd Groß, IoT-Pionier und Gründer des Plattform-Anbieters Cumulocity. Vor der Gründung von Cumulocity im Jahr 2012 leitete Bernd Groß Projekte im Bereich Innovationsmanagement und Technologieeinführung bei Nokia Siemens Networks im Silicon Valley. Einen Teil seines 25-jährigen IT-Erfahrungsschatzes gab der gebürtige Düsseldorfer im Rahmen seines Vortrages weiter. Dabei zählen für Groß drei Phasen besonders: die Konzeption einzelner IoT-Anwendungen, die Einbindung in das Unternehmen und die letzte Etappe, in der von Unternehmen mithilfe von Machine Learning und AI neue Geschäftsfelder erschlossen werden können. „Wichtig für den Erfolg von IoT-Projekten ist vor allem eines: Fangen Sie klein an!“ (Groß)

Kein Projekt ohne Veränderung
Neue Paradigmen für die Produktentwicklung stellen Unternehmer im digitalen Zeitalter vor Change Prozesse, die neben der Vernetzung der Organisation noch vieles mehr erfordern. Eines dieser Paradigmen lautet „Everything as a Service“ (XaaS). „As-a-Service-Modelle bieten dem Anbieter eine Vielzahl von Möglichkeiten. Allerdings birgt die Umstellung auf derartige Servicemodelle auch große Herausforderungen. Enorm hohe Ansprüche an die IT-Infrastruktur sowie hohe finanzielle Belastungen durch die am Anfang verringerten Umsätze sind nur zwei davon. Wenn Sie diese Herausforderung allerdings meistern, erwarten Sie Chancen, die Sie für undenkbar hielten“, so Francis Cepero, Director Vertical Market Solutions bei A1 Digital. Er stellte Business- und IT-Verantwortlichen vor die entscheidende Frage: „Wenn aus Produkten Dienstleistungen werden: Sind Sie bereit?“

Dr. Michael Schmitt, Geschäftsführer Sensor-Technik Wiedemann, ging in seinem anschaulichen Vortrag auf datengetriebene Geschäftsmodelle ein: Am Praxisbeispiel „Marine Flottenüberwachung“ wurde klar, dass IoT Projekte sehr rasch ein enormes Maß an Komplexität erreichen, da alle Beteiligten - von der Entwicklungsabteilung bis zum Versicherer - eine andere Sicht auf die Unternehmensdaten benötigen, damit die digitale Transformation gelingen kann.

IoT für den Mittelstand
Dass das Internet der Dinge keinesfalls „den Großen“ vorbehalten bleibt, unterstreicht Bodo Erken, Geschäftsführer bei Trackerando. Mit seinem Team entwickelt Erken maßgeschneiderte GPS- und IoT-Lösungen zur Überwachung in Echtzeit für den Mittelstand. „In Kombination mit IoT wird das altbewährte GPS-System für den Nutzer intelligent sowie komfortabel und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten“, ließ der Trackerando-Geschäftsführer zu seinem Vortrag durchblicken. Doch nicht nur Unternehmen, sondern auch Kommunen profitieren bereits von Trackerando-Lösungen. In Mainz konnte beispielsweise durch die intelligente Vernetzung von Müllcontainer-Füllständen und Fuhrparkmanagement die Abfallentsorgung optimiert werden.

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