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Dr. Margarete Schramböck (Bundesministerin für Wirtschaftsstandort und Digitalisierung) und Josef Mantl (CEO JMC) (Foto: JMC/Philipp Lipiarski)

Moving Forward Conference 2018 wirft einen Blick in die digitale Zukunft

23. November 2018 | 10:49 Autor: Leisure Communications Startseite, Wien

Wien (A) JMC und die Aussenwirtschaft Austria kehrten nach Stationen in New York City (USA) und London (UK) mit der Moving Forward Conference an ihren Geburtsort zurück. Zukunftsthemen, Digital-Trends und Neuigkeiten aus der nationalen Start-up-Szene standen auf der Agenda der zweitägigen, internationalen Fachkonferenz, die sich als interdisziplinäres Crossover aus Wirtschaft, Politik, Innovation und Start-Up-Szene versteht. Inspirierende Keynotes zu Themen wie Blockchain, Künstliche Intelligenz (AI), E-Mobility, Nachhaltigkeit u.v.m. von insgesamt 37 Top-Speakern und anschließende Panel-Diskussionen standen ebenso am Programm wie vertiefende Masterclasses zu den Themen Blockchain, EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) oder Social Media.
 
Nach der Begrüßung durch JMC CEO Josef Mantl, FG UBIT Obmann Martin Puaschitz und Leiter der  Aussenwirtschaft Austria Michael Otter wurde die zweite Auflage der Wiener Moving Forward Konferenz von Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck eröffnet. Ihr liegen die Inhalte der zweitägigen Fachkonferenz nicht nur aufgrund ihrer jahrelangen beruflichen Erfahrung in der Telekommunikationsbranche besonders am Herzen. In ihrer Rede wies Schramböck darauf hin, dass wir uns aktuell in einem Zustand befänden, der nur alle 250 Jahre auftritt: Die aktuelle Generation kann sich nicht mehr vorstellen, wie die ihr vorangehende Generation leben konnte. Ein Umstand, der vor allem von der digitalen Transformation vorangetrieben würde.

„99,8 Prozent der österreichischen Unternehmen sind KMUs. Unser Ziel muss sein, diese bei der digitalen Transformation mitzunehmen und aus dem Zusammenspiel aus KMUs, Leitbetrieben und Start-Ups ein wertschöpfungsintensives Ökosystem zu generieren. Wir forcieren die Vermittlung digitaler Kompetenzen, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes nachhaltig zu festigen“, hebt Schramböck hervor und ergänzt, dass die Politik hier maßgeblich daran arbeite, „das passende Umfeld zu schaffen, indem das Steuersystem angepasst, Lohnnebenkosten gesenkt und vor allem mittels Deregulierung unnötige Regeln abgeschafft werden.“

Blockchain verändert das Wirtschaftssystem und verschafft Hoheit über eigene Daten
Zum Auftakt der zweitägigen Fachkonferenz wurde das Thema Blockchain näher betrachtet. Evgeniia Filippova, Senior Scientist am Research Institute for Cryptoeconomics an der Wirtschaftsuniversität Wien, beleuchtete in ihrer Keynote vor allem den Nachhaltigkeitsaspekt der Ledger-Technologie, die im Jahr 2008 ihren Ursprung hat. Entwicklungsziele sieht Filippova neben Umwelt- und Wirtschaftsbereichen vor allem im sozialen Bereich. Technologisch wäre man aber noch nicht so weit, um Blockchain als Killer-Anwendung bezeichnen zu können. Dieses Potenzial schreibt die Wissenschaftlerin eher den aktuell aufkommenden Token zu. Sie eröffnen neue Disziplinen, um Verhaltensmuster zu modellieren.

Andreas Freitag, Blockchain Lead bei Accenture, beleuchtete in seiner Keynote den gesellschaftlichen Einfluss der Technologie. Die Unveränderbarkeit der Daten sichert den Wohlstand einer Gesellschaft durch die hohe Sicherheit.

„Die Blockchain-Technologie ermöglicht es erstmals, Daten sicher abzulegen, ohne einem Mittelsmann vertrauen zu müssen. Der Hashcode, mit dem Daten signiert werden, ist nicht vorhersagbar und macht Daten unveränderbar“, so Freitag über den Rückgewinn der Hoheit über die eigenen Daten. Eine wesentliche Herausforderung sieht Freitag jedoch in der Energieeffizienz: „Der Energieverbrauch einer einzelnen Blockchain-Transaktion entspricht in etwa 1.500 gefahrenen Kilometern mit einem Tesla.“

In der anschließenden Panel-Diskussion, an der auch Crypto-Finance-Law-Specialist Lukas Stahl (Stahl Law) teilnahm, ist man sich einig, dass Blockchain vor allem aufgrund des hohen Sicherheitsaspekts nachhaltigen Einfluss auf die heutige Gesellschaft nehmen wird. Die Unveränderbarkeit und Dezentralität von Daten spiele vor allem bei Cross-Boarder-Transaktionen eine zentrale Rolle. Über Smart Contracts würden in naher Zukunft ganze Bereiche automatisiert – bei gleichzeitig niedrigen Transaktionskosten.

Blockchain und Kryptowährungen: Der neue wilde Westen
Wie man sich im Bitcoin- und Blockchain-Dschungel zurechtfindet und schützt, erklärt der in New York und Los Angeles tätige Rechtsanwalt Lukas Stahl. Auch wenn heute im Finanzrecht der Käufer nicht alleine verantwortlich ist und sich der Verkäufer nicht täuschend verhalten darf, ist es wichtig zu wissen, wie man kriminelle Handlungen erkennt. Regulatoren wie die SEC, die einflussreichste Wertpapieraufsichtsbehörde in den Vereinigten Staaten, schaffen das entsprechende Regelwerk. Um Investoren zu warnen, greift die SEC zu ungewöhnlichen Mitteln um auf die möglichen Gefahren hinzuweisen.

„Mit dem Fake-ICO des ‚Howeycoins‘ wurden betrügerische Merkmale hervorgehoben. Wenn enorm schnelle Gewinne versprochen und Rabatt- und Testimonial-Werbungen mit Stock-Fotos angezeigt werden, sollten die Alarmglocken anfangen, zu läuten.“ so Stahl.

CO2- freie Stromversorgung
Heute leben noch immer eine Milliarde Menschen ohne Strom. Verbund-Stratege Gerhard Gamperl gab einen Ein- und Ausblick in den österreichischen und europäischen Energiemarkt. Prognosen sagen, dass der weltweite Energieverbrauch kontinuierlich steigt. Auf die einzelnen Länder heruntergebrochen, wird der Energieverbrauch in Europa bis 2040 jedoch um 20 Prozent sinken. Die emissionsfreie Stromversorgung aus Wind-, Wasser- und Sonnenkraft leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der politischen Umweltziele. Die Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck am Klimaschutz. Bis 2030 wird eine kohlefreie Energieversorgung angestrebt. Österreich bezieht bereits 72 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen.

Künstliche Intelligenz steckt trotz hohen Alters noch in den Kinderschuhen
EnliteAI-CEO Clemens Wasner zeigte auf, dass aktuelle Einsatzmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz noch auf bestimmte Einsatzfelder wie beispielsweise Bild- oder Spracherkennung beschränkt sind. Von der heutigen „Artificial Narrow Intelligence“ bis zur „Artificial General Intelligence“ wird es noch bis zum Jahr 2040 dauern. Wie schnell die Entwicklung voranschreitet, zeigt die Erkennungsrate von Bildern. Von rund 70 Prozent zu Beginn dieses Jahrzehnts hat sie sich bereits nahezu auf menschliches Niveau angenähert. Ihre technologische Basis reicht in die 1980er-Jahre zurück. Erst heute kann die Technologie analytisch angewendet werden.

„In den nächsten 20 Jahren wird die Nachbildung des menschlichen Hirns (‚Human Brain Simulation‘) Realität werden. In der nächsten Dekade wird es jedoch nur für einen künstlich intelligenten Hund reichen, dem allerdings auch Ethik vermittelt werden kann“, blickt Wasner in die Zukunft.

Wiener Zeitung vermittelt Blind Dates mit öffentlichen Auftraggebern
Christoph Ernst und Verena Pell von der Wiener Zeitung stellen Einsatzmöglichkeiten digitaler Lösungen anhand eines Beispiels für lieferanzeigen.at und auftrag.at dar. Über diese Plattformen bringt die im Staatsbesitz stehende Zeitung Unternehmen mit Ausschreibungen der öffentlichen Hand zusammen. Diese unterliegen strengen Formalismen und technischen Voraussetzungen, wie beispielsweise einer Verschlüsselung, die eine Einsichtnahme vor der formellen Anbotsöffnung verhindert.

„Die älteste noch erscheinende Tageszeitung der Welt vermittelt ein Blind Date mit dem öffentlichen Auftraggeber und macht den Match einfacher“, fasst Pell zusammen.

Magazine: Neues Leben nach dem Tod
VGN-CEO Markus Fallenböck ist optimistisch, da klassische Medienmarken durch die Digitalisierung so viele User wie noch nie hatten. „Reichweite ist tot. Es stellt sich nicht mehr die Frage nach der Zahl der Leser, sondern ihrer Qualität“, postuliert Fallenböck. Österreichs führender Magazinverlag fokussiert klar auf definierte Communities. Mit Initiativen wie dem „WOMAN Day“ stiftet das Medienunternehmen Nutzen und Mehrwert für seine Community. Neue Plattformen wie Readly öffnen zusätzliche Vertriebswege, die sich am erfolgreichen Geschäftsmodell von Spotify orientieren. Die klar abgegrenzten Communities bieten die Möglichkeit, neue Ertragsquellen zu erschließen. Die VGN hat beispielsweiße den Auto-Revue-Webshop mit speziellen Angeboten für die Auto-interessierte Zielgruppe gestartet.

Content à la carte: Das Boot taucht auf
Regisseur Andreas Prohaska und Michael C. Hübner, Head of Communications bei Sky, diskutieren mit Journalist Axel Brueggemann, was die Seher künftig auf ihren Bildschirmen sehen werden. Die neue Freiheit des Content-Konsums ist für die User durch die Vielfalt und Unüberschaubarkeit der Angebote auch eine Herausforderung, wodurch der Wunsch nach kuratierten Inhalten auch am Streamingmarkt wächst. Sky beantwortet dieses Bedürfnis mit dem Produkt „Sky Q“, das beispielsweise zu Free-To-Air-Channels auch Netflix beinhaltet. „Werthaltige Inhalte bieten Sinn und Mehrwert“, ist Hübner überzeugt und weiß, dass Content wichtiger als reine Distribution ist.

Online versus Offline – Welcher Kanal ist der richtige, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen?
Daniel Bessler, Head of Marketing & Events bei JMC diskutierte gemeinsam mit den Digital Natives der Kommunikationsbranche Julian Wiehl, CEO von Vangardist , Anna Bonfiglio, Head of Blogger Relations bei Warda Network , Ilja Jay Lawal, Influencer und Gründer von TrueYou, und Cosima Serban, Director Customer Innovation bei e-dialog, darüber, wie man die Aufmerksamkeit des Publikums im Zeitalter von Social Media gewinnt und wie sich das Verhältnis digitaler und analoger Kommunikationskanäle gegenseitig befruchten kann. Als junger Branchenprofi und vielfach prämiertes Nachwuchstalent setzt Serban auf Relevanz und Mehrwert bei Content. Wesentlich wäre es, mit klarem Ziel an eine Strategie heranzugehen: Was und wen will man erreichen? Darüber sind sich auch Lawal und Wiehl einig, sehen aber auch in der Wahl des geeigneten Kanals für die jeweilige Zielgruppe und Strategie eine zentrale Bedeutung. Hier käme es laut Bonfiglio – neben Produkt und Zielgruppe – insbesondere auf den zu generierenden Content und die Community der Zielgruppe an.

Serban sieht in Online-Plattformen keine Verdrängung von, sondern viel eher eine Ergänzung und Befruchtung für klassische Medien. Wiehl bestätigt: „Auch wir haben unser Online-Magazin durch eine Printversion ergänzt, da es hierfür nach wie vor eine Zielgruppe gibt.“

Spannende Trends sehen die Digital Natives unter anderem im Data-Driven-Ansatz, hinsichtlich Voice Search und Voice Assistenten, sowie in den Chatbots. Die Frage nach der Berechtigung von Influencern und ob Marken in Zukunft auch ohne sie auskommen können, beantwortet Laval abschließend so: „Die Influencer von heute sind die Opinionleader und Testimonials von damals. Empfehlungsmarketing gab es immer schon. Ob man sich dafür entscheidet, hängt von der Strategie ab. Jedoch ist durch eine gezielte Einbindung von Influencern in den Mediamix definitiv ein größeres Vermarktungspotenzial gegeben.“

Nahrung 2.0
Wir leben in einer Welt voller Daten. Doch wenn es um die persönliche Gesundheit geht, werden viele dieser wichtigen Informationen nicht gespeichert. Der amerikanische Philosoph und Unternehmer Sequoia LaDeil stellt in seiner Keynote eine Verbindung zwischen Daten und Krankheiten her: Führt man seiner These nach Daten, wie beispielsweise jene über Nahrung, zusammen, kann man auch verstehen lernen, warum welche Krankheiten entstehen. Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes zählen schon lange zu den Top zwei unter den Volkskrankheiten. Durch die Schaffung von Open-Source-Frameworks, die transparente Ökosysteme aus konsumierten oder verzehrten Daten schaffen, werden viele Probleme mit der Nachhaltigkeit von Gesundheit und Lebensmitteln gelöst. Denn unsere Nahrung gibt uns die Freiheit, unseren Körper und Geist selbst zu verstehen.

Das Booking.com der Sportszene: Eversports
Ob Hotel, Flüge, Essen oder eine Taxifahrt. Heute wird alles schnell, einfach und vor allem bequem online bestellt. Die Digitalisierung macht auch im Sportbereich nicht halt. Eversports-Gründer Hanno Lippitsch erzählt über seinen Weg zur digitalen Plattform für Sport.

Dabei ist aller Anfang schwer: So war das wichtigste Learning zu Beginn der Reise, dass es schwierig ist, eine digitale Plattform zu gründen, auf der Sportplätze bequem online gebucht werden können, obwohl diese selbst nicht digital verwaltet werden. Den Anfang machte eine Software zur Digitalisierung von Leerständen von Tennis- oder Fußballplätzen. Fünf Jahre später konnten mit Eversports zwei wichtige Consumer-Problems gelöst werden: Die Digitalisierung von Sportpartnern und die Bereitstellung einer Plattform für Sportler.

„Nicht das Yoga-Studio um die Ecke ist die Konkurrenz. Die Fernbedienung und das Sofa zu Hause sind der wahre Wettbewerb. Eines unserer Key-Learnings ist, dass Kursteilnehmer, die online buchen, nur zu 77 Prozent tatsächlich kommen,“ so Lippitsch.

N26: So geht Banking heute
Die wahre Liebe und Loyalität zur eigenen Bank hält sich laut Georg Hauser, General Manager von N26, in Grenzen. Viele Banken verwechseln Loyalität mit Wechselfaulheit. Laut NPS-Score, anhand dessen gemessen wird, ob eine Firma an Freunde weiterempfohlen wird, schneiden Banken sehr schlecht ab. N26 hat es hingegen geschafft ein Produkt zu entwickeln, das von Kunden und Mitarbeitern tatsächlich geliebt wird und revolutioniert nun die gesamte Banking Branche.

Die neue Art des Engagements – Live Marketing
Ein einmaliges Bild, wenn sich die großen innovativen Event-Formate wie Pioneers, FifteenSeconds, 4Gamechagers, Startup Live und WeAreDevelopers gegenübersitzen, um unter der Moderation von Vince Weissbacher über die Beweggründe solcher Formate zu diskutieren. Doch in einem sind sich Nina Kaiser, Stefan Stücklschweiger, Tanja Sternbauer, Jacqueline Resch und Oliver Csendes einig: Es geht um Networking und ein Community-Gefühl. Die Digitalisierung spielt hier hauptsächlich nur auf der Bühne eine wichtige Rolle. Zwischenmenschliche Beziehungen und das Event-Erlebnis stehen klar im Vordergrund. Berühmte Speaker wie Apple Co-Founder Steve Wozniak werden plötzlich greifbar und inspirieren auf einer neuen Ebene.

„Wir haben uns 2018 proaktiv gegen eine digitale Vernetzung via App während des Festivals entschieden. Bei uns konnten Opinion Leader in einem riesigen Bällebad networken,“ so Stücklschweiger.

Nur wenige Tage nach der offiziellen Bekanntgabe der Zusammenarbeit von Pioneers mit dem 4Gamechanger Festival, freuen sich Kaiser und Csendes auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im kommenden April: „Wir waren nie Konkurrenten. Ganz unter dem Motto: Gemeinsam besser, ergänzen sich unsere beiden Formate optimal.“

Valanx: Ein Start-Up mit einer großen Mission
In einem dreiminütigen Pitch durften heuer sieben Start-Ups gegeneinander vor einer Fachjury, bestehend aus Start-Up Live-Geschäftsführerin Tanja Sternbauer, Verbund-Stratege Gerhard Gamperl, VNG-Manager Markus Fallenböck und Pioneers-Geschäftsführer Oliver Csendes, pitchen. Das Biotech Start-Up Valanx hat ein Verfahren zur einfachen Modifikation von Proteinen entwickelt, das Schwierigkeiten vermeidet, die mit der traditionellen Modifikationschemie einhergehen. Mit ihrem Produkt haben sie nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum überzeugt und letztlich die Moving Forward Start-Up Challenge 2018 gewonnen.

Moving Forward to New York City
Die Moving Forward Conference-Initiatoren Josef Mantl und Daniel Bessler gratulieren gemeinsam mit Alexander Schnecke, Austrian Airlines Manager, den beiden Gewinnern Wolfgang Fallmann und Thomas Alexander Neubauer zum Hauptgewinn: Sie reisen im Mai 2019 zur Moving Forward Conference nach New York City!

    JMC – Josef Mantl Communications GmbH

    Gumpendorfer Straße 125, 1060 Wien
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