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Edeltraud Stiftinger (Austria Wirtschaftsservice GmbH), Norbert Hofer (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie), Gabriel Felbermayr (Institut für Weltwirtschaft), Gernot Blümel (Bundesministerium für EU, Kunst, Kultur und Medien) und Michael Schlenk (KPMG)

Innovation Leader Österreich – Traum oder Wirklichkeit? als Thema beim Event von KPMG

27. März 2019 | 09:42 Autor: KPMG Startseite, Wien

Wien (A) Österreich ist eine Exportnation, die sechs von zehn Euro auf den internationalen Märkten verdient. Nur mit hochinnovativen Produkten und Dienstleistungen wird es gelingen, auch weiterhin erfolgreich am internationalen Wettbewerb teilzunehmen. Welche Rahmenbedingungen brauchen Österreichs Unternehmen dafür und sind sie fit genug für die Zukunft?

Edeltraud Stiftinger, Austria Wirtschaftsservice GmbH, sieht Österreich noch nicht als Innovation Leader, erkennt jedoch eine Annäherung ans Optimum. „Wir sind seit vielen Jahren Innovation Follower. Wir haben aber die Chance an die Spitze zu kommen.“ Dazu müssen wir laut Gernot Blümel, Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien, „an unserer positiven Grundhaltung für das Unternehmertum arbeiten. Unternehmen schaffen nämlich Arbeitsplätze und sichern Wohlstand.“ Gleichzeitig bräuchten wir, so Blümel, „als Ausgleich zur hohen Fremdkapitalquote eine größere Offenheit gegenüber Eigenkapital sowie Finanzierungsmodelle, um Unternehmensgründungen zu erleichtern.“ Viel ungenütztes Potenzial sehe er außerdem im Bereich der Kulturwirtschaft.

Norbert Hofer, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, wünscht sich hingegen mehr Mut, ein Unternehmen zu gründen. Dies kann aus seiner Sicht nur dann funktionieren, wenn wir eine Kultur des Scheiterns entwickeln. „Die Österreicherinnen und Österreicher sollten sich mehr darauf konzentrieren, mit dem was sie können in den Markt zu gehen und weniger darauf zu achten, was sie nicht können.“

An die österreichische Bevölkerung appelliert Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. „Ganz wichtig ist, die Notwendigkeit von disruptivem Wandel in der Bevölkerung zu verankern und das Verständnis zu schaffen, dass darin unsere Zukunft liegt.“ Innovation sieht er als Mittel zum Zweck, denn was wir am Ende anstreben, sind Wohlstand und Kaufkraft.

KPMG lädt in der Podiumsdiskussions-Reihe „Wirtschaft trifft Politik“ regelmäßig hochkarätige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zur Diskussion aktueller und bedeutender ökonomischer und gesellschaftspolitischer Fragen ein.

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