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v.l.n.r.: Günther Seyer (PwC), Sophie Martinetz (Future-Law), Michael Rehberger (Microsoft Österreich), Claudia Grabner, Gerald Dipplinger und Bianca Flaschner (PwC), Christian Öhner (PwC Legal), Gerit Kandutsch (Lindeverlag)

FutureLaw: Die digitalisierte Rechtsanwaltsorganisation

16. Mai 2017 | 11:48 Autor: Ketchum Publico Österreich, Wien

Wien (A) Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung „Employee 4.0 – digitale Arbeitskraft statt Man-Power“ diskutierten Bianca Flaschner, People and Organisation PwC Österreich, Sophie Martinetz, Future-Law und Michael Rehberger, Microsoft Österreich mit zahlreichen Gästen, wie Technologien den Kanzleialltag verändern werden und über die Auswirkungen des steigenden Drucks der Digitalisierung.

Die Digitalisierung beeinflusst schon längst mehr als nur unsere persönlichen Lebensbereiche. Durch den technologischen Wandel entstehen veränderte Arbeitswelten und -prozesse. Auch die heimische Rechtsbranche muss sich hier neuen Herausforderungen und Veränderungen stellen.

„Die Auswirkungen technologischer Neuheiten verändern nicht nur das tägliche Arbeiten, sondern auch die Anforderungen an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So geschieht das auch in der gesamten Rechtsbranche: Organisationsformen, Rollenbilder und Tätigkeiten werden sich gravierend ändern. Diese Neuerungen stellen - nutzt man sie richtig - eine Chance dar, denn der Wegfall von Routinetätigkeiten bedeutet eine Verlagerung zu qualitativ hochwertigerer Arbeit“, betont Bianca Flaschner, People and Organisation PwC Österreich.

Legal Techs: Digitale Helferlein
Dank digitaler Hilfsmittel, sogenannter Legal Techs, können vor allem Routinetätigkeiten und interne Prozesse zukünftig automatisiert erledigt werden. „Legal Techs entwickeln sich unter drei großen Gesichtspunkten: Der automatisierten Erstellung und Analyse von Dokumenten, der Implementierung neuer, innovativer Tools, um interne Prozesse in den Kanzleien und Rechtsabteilungen zu erleichtern sowie der Erschließung neuer Mandantenkreise über Online Plattformen“, verdeutlicht Sophie Martinetz, Future-Law, den Einfluss technologischer Innovationen für die Anwaltsbranche.

Angeregt durch die vorangegangenen Vorträge entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss eine Personalstrategie in Kleingruppen unter der Leitung von Partnern und Senior Managern von PwC, die den Anforderungen einer zukünftigen Anwaltskanzlei im Jahr 2025 entspricht. Basierend auf den jeweils individuell ausgearbeiteten Strategien wurden Teilbereiche und notwendige Maßnahmen seitens der Führung und der Personalabteilung in einer Anwaltskanzlei identifiziert, diskutiert, ausgearbeitet und im Plenum präsentiert.

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Sabine Baresch, HR Manager Freshfields Bruckhaus Deringer, Fabian Tibor, Partner Binder Grösswang Rechtsanwälte, Huberta Gheneff, Inhaberin Gheneff Rami Sommer, Richard Erdmann, Head of Marketing & Business Development CEE Taylor Wessing und Catharin Valenza, Director Human Resources Schönherr Rechtsanwälte GmbH.

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