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v.l.n.r.: Dr.in Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Prof. Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer der Pfizer Corporation Austria, Mag.a Claudia Handl, Director Communication & Patient Relations Pfizer Corporation Austria und Dr.in Sylvia Nanz, Country Medical Director der Pfizer Corporation Austria (Foto: Philipp Hartberger/BMDW)

equalitA-Gütesiegel: Pfizer als Frauenfreundliches Unternehmen qualifiziert

12. Oktober 2020 | 13:50 Autor: Pfizer Startseite, Wien

Wien (A) equalitA ist das neue Gütesiegel für innerbetriebliche Frauenförderung. Damit zeichnet das Wirtschaftsministerium heuer erstmals Unternehmen aus, die Frauen in besonderem Maße fördern beziehungsweise die berufliche Gleichstellung beider Geschlechter aktiv vorantreiben. Die Pfizer Corporation Austria ist einer der ersten Betriebe, der sich für diese Auszeichnung qualifiziert hat. Bundesministerin Margarete Schramböck machte sich Mitte Oktober selbst ein Bild und stattete dem pharmazeutischen Unternehmen einen Besuch im Wiener Floridotower ab.

Chancengleichheit für Frauen und Männer, für viele Unternehmen nur Schlagwort, ist für Pfizer seit Jahren gelebte Praxis. „Fairness zählt zu unseren grundlegenden Unternehmenswerten, gleiche berufliche Chancen für alle Mitarbeiter*innen sind in unseren weltweit gültigen Richtlinien verankert“, sagt Prof. Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer der Pfizer Corporation Austria und bekräftigt: „Wir setzen auf Frauenförderung und Chancengleichheit, ohne Wenn und Aber.“ Den Beweis für diesen starken Willen liefert etwa der hohe Frauenanteil in Führungspositionen: Knapp 70 Prozent der Belegschaft der Pfizer Corporation Austria sind weiblich und fast 50 Prozent aller Personen mit Mitarbeiter*innen-Verantwortung sind Frauen.

Gleichstellung, Frauenförderung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bedürfen einer ständigen Weiterentwicklung der innerbetrieblichen Rahmenbedingungen. „Wir haben vor über zehn Jahren das `Fair Play Team´ gegründet. In diesem Abteilungs-übergreifenden Team widmen wir uns Themen wie Karenz und Wiedereinstieg, Gesundheitsförderung, Mentoring und Buddysystem. Und wir möchten ein noch größeres Bewusstsein für die Vorteile von Vielfalt in der Belegschaft schaffen“, ergänzt Dr.in Sylvia Nanz, Country Medical Director der Pfizer Corporation Austria.

Neues Zertifikat für herausragende Frauenförderung
Dieses Engagement wurde nun auch vom Wirtschaftsministerium anerkannt, denn: Pfizer zählt zu den ersten Unternehmen, die sich für das neue equalitA-Gütesiegel qualifiziert haben. „equalitA ist ein Gütesiegel für innerbetriebliche Frauenförderung und steht für Equal Pay und Qualität“, erklärt Dr.in Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Damit werden heuer erstmals Firmen ausgezeichnet, die für die Geschlechtergerechtigkeit innerhalb des Betriebes sorgen und Frauenkarrieren fördern. „Mit dem neuen Siegel holen wir diese Unternehmen vor den Vorhang und wollen damit auch andere Betriebe motivieren, verstärkt auf Frauenförderung zu setzen“, so Schramböck. „Pfizer hat ein vielschichtiges und höchst ambitioniertes Programm zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Unternehmen. Der frauenfreundliche Esprit Pfizer’s ist nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar“, zeigte sich die Ministerin im Rahmen ihres Besuches im Wiener Pfizer-Büro beeindruckt.

Um sich für das equalitA-Gütesiegel zu qualifizieren, müssen die Unternehmen zehn Kriterien erfüllen. Dazu zählen etwa ein hoher Anteil von Frauen in Führungspositionen, Gleichstellung bei der Entlohnung, eine gendersensible Sprache und Unternehmenskultur und eine strukturelle Verankerung von Maßnahmen zur Frauenförderung. Schramböck: „Pfizer erfüllt alle Kriterien in besonderem Maße und ist aus meiner Sicht Vorbild sowie Inspiration für andere Firmen, denen Geschlechtergerechtigkeit ebenfalls ein Anliegen ist.“

Österreich hat Aufholbedarf

Warum es in unserem Land auch heute noch Initiativen zur Frauenförderung braucht, erklärt sich unter anderem durch einen Blick über die Grenze. „Österreich zählt zu den EU-Ländern mit dem größten geschlechtsspezifischen Lohn- und Gehaltsunterschied. Die Unterschiede im Einkommen zwischen Männern und Frauen liegen heute immer noch bei fast 20 Prozent“, bedauert die Wirtschaftsministerin im Rahmen ihres Termins bei Pfizer. Geschäftsführer Rumler dazu: „Diese Einkommensschere in einem so modernen und aufgeschlossenen Land wie Österreich ist nicht einzusehen. Es sollte für alle Unternehmen heute selbstverständlich sein, leistungs- und nicht geschlechtsabhängig zu entlohnen.“

    Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.

    Floridsdorfer Hauptstraße 1, 1210 Wien
    Österreich
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