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Die Teams aus den Berufen Mechatronik und Elektronik mit den Experten und Begleitern. (Foto: Festo/Ira Tomic)

3-Länder-Wettkampf bei Festo in Wien

06. Juli 2017 | 11:42 Autor: Festo Gesellschaft m.b.H. Österreich, Wien

Wien (A) Es ist wichtig zu wissen, wo man steht und was einen erwartet – ganz besonders, wenn man sich mit den Besten der Besten bei der Berufs-WM – den WorldSkills 2017 – messen will. Die Mechatroniker und Elektroniker aus der D-A-CH-Region trafen sich daher Anfang Juli zu einem freundschaftlichen Wettkampf in Wien. Dabei ging es richtig zur Sache.

Als Vorbereitung auf die 44. WorldSkills in Abu Dhabi trafen sich die Teams der Berufe „Mechatronik“ und „Elektronik“ aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem freundschaftlichen 3-Länder-Trainingswettkampf. Für das Treffen wurden die Rahmenbedingungen von Abu Dhabi so realistisch wie möglich nachgebildet – zumindest, was die Größe und Einrichtung des Arbeitsplatzes betrifft. Denn auch bei den WorldSkills wird im Bereich Mechatronik das vielseitige Übungsequipment von Festo Didactic zum Einsatz kommen. Die Werkzeuge, die wesentlichen Komponenten und das Vorgehen bei der Bewertung der Arbeiten – alles entsprach den Kriterien beim internationalen Bewerb. Nur die Aufgabenstellungen waren andere – zusammengestellt wurden sie aus vergangenen Euro- bzw. WorldSkills.

Teamwork in der Mechatronik
Bei den Mechatronikern galt es zunächst eine Handhabungsstation mit einer elektrischen Achse, Pneumatikzylindern und einem Greifer aufzubauen, zu programmieren und in Betrieb zu nehmen. Danach war Instandhaltung gefragt, denn es mussten eine Komponente getauscht und kleine Programmadaptionen vorgenommen werden. Dann wurde eine zusätzliche Station aufgebaut, programmiert und integriert. Ihre Aufgabe war es, die Höhe, Lage und Farbe von Werkstücken zu erkennen und diese je nach Ergebnis auszuschleusen, einen kleinen oder großen Deckel aufsetzen bzw. richtig zu lagern. Alles Aufgaben, die nur im Team in einer angemessenen Zeit gelöst werden konnten. Die beste Leistung zeigte dabei die Mannschaft aus der Schweiz – Cédric Achermann und Fabien Gyger konnten die Jury mit ihrer Lösung überzeugen.

Know-how in der Elektronik

Auf ihr eigenes Wissen waren die Teilnehmer aus dem Berufsbereich Elektronik angewiesen, denn hier sind keine Teams vorgesehen. Sie mussten beim Bewerb Printplatten bestücken und in Betrieb nehmen sowie Mikroprozessoren programmieren. Darüber hinaus standen Fehlersuche sowie verschiedene Messungen an einer bekannten Schaltung am Programm. Am besten punktete in der Elektronik Jannic Schaeren  aus der Schweiz – herzliche Gratulation.

2. Teamseminar von SkillsAustria   

Für die Österreicher ging es gleich hochkarätig weiter – sie trafen sich noch am selben Tag  im Anschluss an den Wettbewerb mit den Teilnehmern aus den anderen Berufen, um sich gemeinsam auf Abu Dhabi vorzubereiten. SkillsAustria (www.skillsaustria.at) lud von 6. bis 8. Juli zum 2. Teamseminar ein, das ganz im Zeichen des Miteinanders stand.

Übersicht über die Teilnehmer des 3-Länder-Wettkampfs im Teamberuf Mechatronik:

Deutschland
Jan Hügel und Robin Ehret, beide tesa Werk Offenburg
Unterstützt wurden sie vom Experten Tobias Wolter, tesa Werk Offenburg.

Österreich
Julian Aigner und Jürgen Anzinger, beide voestalpine Stahl Gm bH
Unterstützt wurden sie vom Experten Hermann Studnitzka, Festo GmbH.

Schweiz

Cédric Achermann, Ammann Schweiz AG und
Fabien Gyger, Meyer Burger (Switzerland) AG
Unterstützt wurden sie vom Experten Nicolas Godel, Festo AG Yverdon.

Ebenfalls nach Wien gekommen sind der internationale Chefexperte für Mechatronik Michael Linn (Festo Deutschland) und Simon Aschmüller (ÖBB), der künftig als Experte für Mechatronik beim Team Österreich tätig sein wird.

Übersicht über die Teilnehmer des 3-Länder-Wettkampfs im Bewerbsberuf Elektronik:

Deutschland:
Julian Ulmer, Sick AG mit dem Experten Julian Sütterlin, Sick AG

Österreich:

Daniel Frank, Practical Robotics Institute Austria PRIA mit dem Experten Rudolf Reigner, ÖBB Infrastruktur AG

Schweiz:
Jannic Schären, Telma AG mit dem Experten Markus Lempen, Damedics GmbH

Die Schweizer Kandidaten wurden zudem von Paul Hüppi, Projektleiter WorldSkills bei Swissmem (Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für die Berufsbildung der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie) und von der Sportpsychologin Renate Wigger begleitet.

  • Das Mechatronik-Team aus Deutschland im Einsatz. (Foto: Festo/Ira Tomic)
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  • Die Mechatroniker aus Österreich im perfekten Teamwork (Foto: Festo/Ira Tomic)
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  • Die Leistung der Schweizer Mechatroniker überzeugte die Jury. (Foto: Festo/Ira Tomic)
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  • In der Elektronik war Know-how und Fingerspitzengefühl gefragt – der Schweizer Kandidat punktete auf der ganzen Linie. (Foto: Festo/Ira Tomic)
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