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26 Wiener Unternehmen mit BGF-Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichnet

05. April 2019 | 11:21 Autor: WGKK Startseite, Wien

Wien (A) Seit 2006 verleiht die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) das Gütesiegel der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) an Wiener Betriebe, die die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern. Die WGKK ist als „Regionalstelle Wien des Netzwerks Betriebliche Gesundheitsförderung“ in der Bundeshauptstadt für BGF verantwortlich. Der diesjährige Festakt fand am 4. April 2019 in der WGKK-Zentrale statt. Seit dem Start der Betrieblichen Gesundheitsförderung haben in Wien mehr als 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter davon profitiert.

„Es freut mich, dass wir das Gütesiegel der Betrieblichen Gesundheitsförderung heuer an 26 Unternehmen verleihen. Das ist ein neuer Rekord. Wir können so 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen“, betonte Ingrid Reischl, die diese Verleihung das letzte Mal als WGKK-Obfrau begleitete. Mit einem Blick in die Zukunft äußerte sie die Hoffnung, dass die Betriebliche Gesundheitsförderung auch von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) weitergeführt wird. Denn: Die Herausforderungen für das Beschäftigen würden in der Arbeitswelt nicht weniger.

In ihren Eröffnungsworten unterstrich die WGKK-Obfrau, dass hinter dem Erhalt des Gütesiegels viel Arbeit steckt. Die Herausforderung liege darin, die jeweiligen BGF-Projekte in den Regelbetrieb überzuführen. „Einigen Betrieben ist das gelungen, denn sie sind schon zum wiederholten Male hier“, so Reischl. Sie fügte hinzu, dass die Betriebe stolz auf das Gütesiegel sein können, denn: „So einen Preis bekommt man nicht geschenkt.“

In dieselbe Kerbe schlug Klaus Ropin, Leiter des Fonds Gesundes Österreich: „Das Gütesiegel ist nicht inflationär. Die Betriebe erbringen dafür eine große Leistung.“ Österreichweit haben heuer mehr als 400 Betriebe diese Auszeichnung erhalten. „Die Idee hinter dem Gütesiegel ist es, die Motivation und Unterstützung der Unternehmen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichtbar zu machen“, betonte Ropin.

Zahlreiche Maßnahmen umgesetzt
Die Betriebe, die heuer das Gütesiegel verliehen bekommen haben, haben unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt. Diese reichen von verhaltensorientierten Maßnahmen wie gesunder Ernährung und Sportprogrammen in Unternehmen bis zu verhältnisorientierten Maßnahmen wie Aktivitäten zu den Themen Führung, Work-life-Balance, Kommunikation und psychosoziale Gesundheit. Das Engagement der Firmen zahlt sich aus: Eine Erhebung des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger und des Fonds Gesundes Österreich kommt zum Schluss, dass jeder in die Betriebliche Gesundheitsförderung investierte Euro dreifach zurückkommt.

Insgesamt wurde das BGF-Gütesiegel diesmal an 26 Betriebe verliehen. 13 Unternehmen erhielten es zum ersten Mal, an 13 wurde es erneut vergeben.

An diese Betriebe wurde das BGF-Gütesiegel erstmalig verliehen:
APA- Austria Presse Agentur eG
AUVA Hauptstelle Wien
communication matters – Kollmann & Hemmer GmbH
Land & Forst Betriebe Österreich
Mondi AG Wien
OeAD-GmbH
Österreichische Kinderfreunde – Landesstelle Wien
Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB)
prevent AT work GmbH
REXEL Austria GmbH
SERVICE&MORE GmbH
Sol Melià Deutschland GmbH – Zweigniederlassung Wien
Wr.KAV – Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen am AKH Wien

Das BGF-Gütesiegel wurde an folgende Unternehmen erneut verliehen:
Arbeitsmarktservice Wien
AUVA Landesstelle Wien
FH Campus Wien
Fonds Soziales Wien
Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
HOERBIGER Wien GmbH
LimeSoda Interactive Marketing GmbH
Novo Nordisk Pharma GmbH
Robert Bosch AG – Standort Wien
Sozialversicherungsanstalt der Bauern
Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds
Wiener Linien GmbH & Co KG
Wohnservice Wien Ges.m.b.H
Betriebliche Gesundheitsförderung wird finanziell unterstützt
Motivierte, qualifizierte und gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von großer Bedeutung. Daher unterstützt die WGKK Unternehmen, die sich für Gesundheitsförderung einsetzen. Wie hoch der Zuschuss ist, hängt von der Unternehmensgröße ab. Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten maximal 1.000 Euro, ab 50 Personen kann die Anstoßfinanzierung bis zu 4.000 Euro betragen. Gefördert werden Aufwendungen, die bei der Einführung von BGF entstehen.

Neben der finanziellen Unterstützung bietet die WGKK auch Beratung und Begleitung bei der Umsetzung eines BGF-Projekts an. Dabei orientieren sich die Expertinnen und Experten an den Bedürfnissen und Zielen der jeweiligen Unternehmen und unterstützen mit einer Reihe kostenloser Angebote. Diese reichen von der unverbindlichen Erstberatung über die Unterstützung und Beratung bei der Projektkonzeption und -planung, bis hin zur Hilfe bei Förder- und Gütesiegelansuchen. Außerdem bietet die WGKK im Rahmen der BGF kostengünstig Maßnahmen in den Bereichen psychische Gesundheit, Bewegung, Führung und Kommunikation sowie Ernährung an.

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